Textbausteine für Ihre Toskanareise

Montecatini Terme

Dieser Kurort mit ca. 22.000 Einwohnern ist seit über 200 Jahren ein beliebter Treffpunkt für alle die, die Kur und angenehmen Aufenthalt miteinander verbinden wollen. Nicht umsonst nennt man Montecatini Terme das "Baden-Baden" Italiens.

 

Florenz

Eine Reise in die Toskana ist undenkbar ohne einen Besuch des politischen und kulturellen Zentrums: Florenz. Florenz ist die größte Stadt der Toskana mit ca. 450.000 Einwohnern und Hauptstadt der Region. Die Stadt  liegt zu beiden Seiten des Arno, der von dort in westlicher Richtung nach Pisa fließt. Trotz der bedeutenden Größe, die Florenz erreicht hat, ist der Innenstadtbereich relativ klein und überschaubar. Wie in vielen italienischen Städten bildet der historische Stadtkern ein Gewirr aus vielen kleinen Gassen und der Autoverkehr bringt auch hier eine Fülle von Problemen mit sich. Aus diesem Grund ist die gesamte Innenstadt für die privaten Autos gesperrt. Ausnahmen werden nur für den öffentlichen Verkehr und für die Anwohner gemacht.  Dennoch fahren eine Vielzahl von PKW und Motorrädern, so daß sich in der Innenstadt bis spät abends ein recht lebhaftes Bild ergibt. Der größte Teil der Bauten im Zentrum stammen aus der Zeit, als Florenz uneingeschränkt Herrscherin über die Toskana war. Aus der Zeit der Herrschaft der Etrusker und der Römer sind kaum Überreste erhalten. Man weiß, dass das Arnotal an dieser Stelle schon im 2. Jh. v.u.Z. bewohnt war, wahrscheinlich von etruskischen Siedlern, die in enger Nachbarschaft zur reichen etruskischen Siedlung Faesula (Fiesole) lebten. Ab dem 1. Jh. v.u.Z. wurde diese Siedlung römisch und erhielt den Namen "Florentia" (die Blühende). Florentia war weder wirtschaftlich noch strategisch bedeutsam und daher sind uns aus der römischen Zeit auch keine großen Ereignisse überliefert. Wichtiger wurde Florenz dann im 9. Jh., als die Franken dort einen Grafen einsetzten und wichtige Verkehrswege nun durch das Arnotal führten. Im 12. Jh. versuchte Florenz, seine Macht auf das umliegende Gebiet auszudehnen. So wurde Prato besiegt und 1125 Fiesole erobert.  Das folgende Jahrhundert stand auch in Florenz unter dem Schatten der Auseinandersetzung zwischen Anhängern des Papstes ("Guelfen") und des Kaisers ("Ghibellinen") aus der schließlich die Ghibellinen siegreich hervorgingen. Die Stadt wuchs unabhängig von diesen Streitigkeiten weiter an und man schätzte die Einwohnerzahl zu Beginn des 13. Jh. auf über 100.000  Personen. Damals begann man die Fläche der Stadt zu vergrößern und man baute einen neuen Mauerring, dessen Verlauf noch heute zu erkennen ist. Einen Einbruch des steten Wachstums erlebte Florenz 1348, als die Pest in der Stadt tobte und die Einwohnerzahl auf ein Drittel schrumpfte. Dennoch war Florenz inzwischen zu einer Wirtschaftsmacht von europäischer Größenordnung herangewachsen, insbesondere durch den florierenden Wollhandel und die großen Bankhäuser der reichen Familien.In dieser Zeit (14./15. Jh.) beginnt auch der Aufstieg der Familie Medici, deren Mitglieder bis in die Mitte des 18. Jh. die Geschicke der Stadt Florenz und der Toskana lenken sollten. Diese Periode der Geschichte der Stadt Florenz ist vor allem durch eine rege Bautätigkeit gekennzeichnet. Große Kirchenbauten (Dom, Santa Maria Novella, Santa Croce) und Paläste wurden errichtet, viele schon im typischen, neuen florentiner Stil, dem Renaissancestil. Nach diesem Höhepunkt des Kunstschaffens in Florenz setzte dann ein künstlerischer  Niedergang ein, der von einem wirtschaftlichen und politischen begleitet wurde.  Erst im vergangenen Jahrhundert, als ein neues Interesse an der Renaissance entstand, begann man sich auch wieder mit Florenz und seinen Bauwerken zu beschäftigen. Selbst Goethe, der 1786 seine "Italienische Reise" beginnt, schreibt über die Stadt Florenz: "Hier tut sich wieder eine ganz neue, mir unbekannte Welt auf, an der ich nicht verweilen will". Von 1737 bis 1801 herrschten dann im Großherzogtum Toskana und damit in Florenz die lothringischen Habsburger. Es folgte die kurze Herrschaft Napoleons, der ganz Oberitalien eroberte und die Toskana in das "Königreich Etrurien" umwandelte. Nach Napoleons Sturz im Jahr 1814 fiel die Toskana wieder an die Habsburger, die erst 1859 abdankten. Die Toskana wurde durch Volksentscheid Teil des neugegründeten Königreich Italien und Florenz wurde Hauptstadt (1865 - 1871). Nach der Befreiung Roms von den päpstlichen Truppen (1871) wurde Rom neue Hauptstadt.  Damit begannen auch für Florenz wieder etwas ruhigere Zeiten, denn die wenigen Jahre als Hauptstadt hatten für Florenz einige Veränderungen mit sich gebracht. So wurde die Stadtmauer aus dem 13. Jh. abgerissen und die Stadt weiter ausgedehnt. Einen regen Aufschwung nahm die Stadt aber dann erst wieder mit der touristischen Wiederentdeckung, die der Stadt heute auch wirtschaftlich eine große Einkommensquelle beschert. Weitere wichtige Produktionszweige sind die Leder- und Textilverarbeitung sowie die Silber- und Goldverarbeitung.
 

Pisa und Lucca

Nach dem Frühstück führt der Weg von Montecatini Terme in Richtung Westen nach Pisa. Diese einst mächtige Stadt mit dem markanten "schiefen Turm" fasziniert auch heute noch Tausende von Besuchern. Hauptattraktion ist der "Platz der Wunder", auf dem Dom, Baptisterium und Campanile eine einzigartige Einheit bilden. Trotz der Tatsache, daß zur Zeit der Aufstieg auf den "schiefen Turm" nicht möglich ist, ist ein Besuch dieser Anlage ein Höhepunkt jeder Reise in die Toskana. Nach der Mittagspause folgt ein Besuch der Stadt Lucca. Diese Stadt, die von einem über vier Km langen Mauerwall umgeben ist, ist die einzige toskanische Stadt, die im Laufe der langen mittelalterlichen Kämpfe nie erobert werden konnte. Im Inneren der Mauern erwartet Sie ein homogenes Stadtbild mit einer Vielzahl von Kirchen, Plätzen und Palästen. Sehenswert der Dom San Martino, San Frediano und der Marktplatz in der Form des antiken Amphitheatrums.

 

San Gimignano und Volterra

Nach dem Frühstück führt der Weg in Richtung Süden. Durch das Montalbanogebiet und vorbei an Vinci führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Landschaften mit einer Reihe kleinerer Orte. Erstes Ziel im Rahmen dieser ganztägigen Rundfahrt ist San Gimignano, eine kleine Stadt, die weithin sichtbar auf einem Hügel an der ehemaligen "Frankenstrasse" gelegen ist. Durch die Tatsache, daß wirtschaftliche Probleme eine ständige Modernisierung im Laufe der Jahrhunderte verhinderten, ist man heute in der glücklichen Lage, durch eine Stadt zu bummeln, die fast gänzlich ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt hat. Nach der Mittagspause erreicht man nach kurzer Fahrt eine ähnlich gelegene Stadt, die insbesondere durch ihre Bodenschätze bekannt geworden ist: Volterra. Volterra war ebenfalls eine mächtige mittelalterliche Stadt, ehe die Medici diese Stadt eroberten und als Zeichen der Beherrschung eine mächtige Festung errichten ließen, die heute noch als Gefängnis benutzt wird. Rund um Volterra wird ein Stein abgebaut, der vor allem für Kunstgegenstände Verwendung findet: Alabaster. Bei einem Bummel durch die malerische Stadt kann man in jeder Straße Werkstätten finden, in denen man Handwerker bei der Produktion von Lampenschirmen, Vasen und Statuen beobachten kann.

 

Carrara und Viareggio

Nach dem Frühstück geht die Fahrt in Richtung Küste. Nochmals vorbei an Lucca führt der Weg zunächst nach Carrara. Dort wird in riesigen Steinbrüchen der kostbare Marmor abgebaut, aus dem schon Michelangelo seine wertvollen Kunstwerke schlug. Der größte Teil des abgebauten Marmors wird heute in alle Welt exportiert und nur ein kleiner Teil bleibt in Italien. Nach der Besichtigung eines Steinbruches und typischer Produkte, die aus Marmor hergestellt werden, bleibt Zeit für einen kurzen Bummel durch die Stadt Carrara und ein Mittagessen. Anschließend geht es weiter an der Versiliaküste entlang in Richtung Süden nach Viareggio. Auch dort besteht die Möglichkeit für einen Spaziergang entlang der mondänen Strandpromenade.

 

Siena

Nach dem Frühstück führt der Weg über die Autobahn und vorbei an Florenz in den Süden. Sie erreichen als erstes Ziel des Tages die Stadt Siena. Auch Siena war einst eine der mächtigen und reichen Städte in der Toskana, ehe auch hier der mächtige Konkurrent Florenz zu guter letzt als Sieger aus den langanhaltenden Kämpfen hervorging. Die Stadt selbst liegt auf drei Hügeln in deren Mitte sich einer der schönsten Plätze der Welt befindet, die Piazza del Campo. Rund um diesen malerischen Platz liegen gotische Paläste und das markante Rathaus. Etwas Abseits liegt der Dom mit seiner herrlichen Fassade. Nach der Stadtführung bleibt noch genügend Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang oder ein Mittagessen in einem der viele Retaurants rund um den Campo. Am Nachmittag fahren Sie dann über eine besonders reizvolle Landstrasse, die sogenannte ”Chiantigiana“ (SS 222) zurück in Richtung Florenz. Diese Straße führt durch das Herz des Chiantigebietes und man erreicht die bedeutenden Zentren des Weinanbaus in Castellina in Chianti und Greve in Chianti. In einer solchen Landschaft darf natürlich eine Kostprobe des Chianti-Weines nicht fehlen. Es gibt zahlreiche Weingüter, in die man einkehren kann, um Wein und typische toskanische Knabbereien zu probieren. Selbstverständlich ist es auch möglich, ein komplettes Abendessen zu organisieren.

 

Montepulciano und Pienza und Montalcino

Nach dem Frühstück steht eine ganztägige Rundreise durch die südliche Toskana auf dem Programm. Besichtigt werden die reizvollen kleinen Städtchen Montepulciano mit seinem bekannten "Vino Nobile" und der am Stadtrand gelegenen Renaissancekirche ”San Biagio“. In der malerisch gelegenen Stadt selbst erwarten den Besucher herrliche Renaissancepaläste und eine Vielzahl von Weinschenken. Weiter führt der Weg nach Pienza mit seiner homogenen Architektur, die nach den Vorstellungen des Papstes Pius II. geschaffen wurde. So wurde Mitte des 15.Jh. aus dem ehemaligen Kastell Corsignano nun das die ”Idealstadt“ Pienza, benannt nach dem Namen des Papstes. Pienza ist auch weithin bekannt für den Schafskäse Pecorino, den dort an allen Ecken angeboten wird. Nächstes Ziel ist Montalcino, eine Stadt die ebenfalls für ihren Wein berühmt ist. Kenner bezeichnen den "Brunello di Montalcino" als den besten Wein Italiens und in einer der vielen Läden besteht die Möglichkeit, dieses Urteil vor Ort zu überprüfen. Im Mittelpunkt dieser Tagesrundreise steht die harmonische Verbindung der Landschaft der südlichen Toskana mit den vielen kleinen Dörfern und Städten. Dieser Teil der Toskana ist noch weitgehend unentdeckt und bietet eine Vielzahl interessanter Landschaftsansichten. An diesem Tag wird eine Weinprobe mit einem kleinen Imbiss in einer typischen Cantina organisiert werden, denn dieser südliche Teil der Toskana ist ein so wichtiges Weinproduktionsgebiet, dass eine solche Verkostung nicht fehlen darf. Anschließend Rückfahrt ins Hotel.

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