Textbausteine für Ihre Sizilienreise

Cefalu

Nach dem Frühstück Fahrt entlang der Nordküste Siziliens bis Cefalu. Diese Stadt bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Allen voran natürlich den Dom, der 1131/32 von Roger II. begonnen wurde. Im Inneren finden sich eine Fülle kostbarer Mosaiken sowie kunstvoll gearbeitete Granitsäulen. Zu Fuß benötigt man eine Stunde, um auf den direkt hinter dem Dom liegenden Kalkfelsen zu gelangen. Von dort hat man dann allerdings einen herrlichen Ausblick auf die Stadt mit dem Dom und weit nach Norden ins Mittelmeer hinein.

 

Messina.

Diese lebhafte Hafenstadt bildet heute das "Tor zu Sizilien", da hier täglich eine Vielzahl von Fähren die Insel mit dem Festland verbindet. Messina bietet vom Stadtbild her einen modernen Anblick, was darauf zurückzuführen ist, dass Messina mehrfach schwere Zerstörungen erleben musste. Ein erstes schweres Erdbeben zerstörte 1783 einen Teil der Stadt, gravierender waren jedoch die Schäden durch das Erdbeben von 1908, bei dem 60.000 Menschen starben und ca. 90% der Häuser dem Erdboden gleichgemacht wurden. Weitere Zerstörungen wurden durch Bombenangriffe im Jahr 1943 verursacht. Die Stadt wurde aber immer wieder neu aufgebaut und dabei wurden moderne Erkenntnisse der Bausicherheit berücksichtigt (Keine Hochhäuser, breite Straßen). Heute bietet die Stadt wieder einige wichtige Sehenswürdigkeiten, insbesondere natürlich den Dom, der ursprünglich vom Normannenkönig Roger II im 12. Jh. errichtet wurde, dann aber mehrfach beschädigt wurde und 1919/20 mit alten Architekturteilen rekonstruiert wurde. Bedeutend ist die astronomische Uhr an der Fassade des Domes. Darüber hinaus besitzt Messina ein weithin bekanntes Museum, das u. a. antike Bestände des ehemaligen Stadtmuseums (1908 zerstört) beherbergt sowie Kirchenbilder aus dem 15. Jh. Bitte beachten Sie jedoch: Eine längere Besichtigungspause in Messina wird zumeist aus Zeitgründen nicht möglich sein!

 

Taormina

Taormina liegt in exponierter Lage ca. 200 m hoch über dem Meer und bietet von dort oben einen herrlichen Blick auf das atemberaubende Panorama des Etna. Sehenswert sind in der Stadt insbesondere der Palazzo Corvaia aus dem 15. Jh. und das "Griechische Theater", das im 2. Jh. nach Christus römisch umgestaltet wurde. Es ist nach dem Theater in Siracusa das zweitgrößte Theater Siziliens und wird heute für die Aufführung klassischer Werke und Opernvorstellungen benutzt. Interessant auch der Dom und das oberhalb auf 400 m Höhe liegende "Castello di Taormina". Hotelbelegung im Raum Taormina/Giardini Naxos, Abendessen und Übernachtung.

 

Siracusa

Siracusa ist eine Stadt, die eine glanzvolle Vergangenheit besitzt und einst Rivalin von Athen und Karthago war. Aus dieser Zeit stammen auch einige Überreste im "Parco Archeologico della Neapoli". Dieses Areal umfasst mehrere große Bauten, so das Teatro Greco aus dem 5. Jh. vor Christus. In diesem Theater wurden schon die Dramen des Dichters Aischylos aufgeführt und noch heute finden hier alle zwei Jahre im Sommer Aufführungen klassischer Stücke statt. Darüber hinaus kann man dort die Überreste des römischen Anfiteatros sowie den Opferaltar Hierons II. aus dem 3. Jh. vor Christus besichtigen. Interessant auch das "Ohr des  Dionysios", wie diese Grotte vom Maler Caravaggio genannt wurde. In dieser S-förmigen Höhle von 60 m Tiefe und 23 m Höhe soll der Legende nach der Tyrann Dionysios seine Gefangenen belauscht haben. Unweit dieser antiken Überreste befinden sich die Katakomben von San Giovanni. Diese Anlage übertrifft die römischen an Größe und Ausdehnung bei weitem. Südöstlich der Neustadt (Neapolis) liegt auf der Insel Orthygia das historische Zentrum mit einem der ältesten Tempel der Insel, dem Apollotempel aus dem 6. Jh. vor Christus. In der Mitte der Insel liegt der barocke Dom, der in einen antiken Tempel hinein gebaut wurde und in dem man die Säulen noch in den Seitenwänden sehen kann. Über den Arethusabrunnen und den Foro Italico gelangt man wieder zum Ausgangspunkt, der Piazza Archimede mit den alten Palästen aus dem 14. Jh. und der Barockzeit. Sollte genügend Zeit vorhanden sein, so empfiehlt sich ein Bummel über den Markt im lebhaften Hafenviertel, wo vor allem Fisch angeboten wird.

 

Catania

Dieses Mal ist das Ziel die Stadt mit den höchsten Temperaturen im Sommer. Das Stadtbild von Catania wird weitgehend durch prachtvolle Barockbauten aus dem 18. Jh. bestimmt. Wichtigste Sehenswürdigkeiten sind der Dom aus dem 11. - 12. Jh., der nach dem Erdbeben von 1693 neu errichtet wurde und das Castello Ursino, ein mächtiger Burg-Bau aus dem 13. Jh.. Die Festung wurde von Friedrich II. errichtet und beherbergt heute das Städtische Museum (meistens geschlossen). Zentrum des Stadtbildes bildet die Piazza del Duomo mit dem berühmten Elefantenbrunnen (Obelisk und Elefant sind antik).

 

Etna

Durch eine Reihe von Dörfern, die sich am Hang des Etna erstrecken, führt die Straße hoch in Richtung auf den Etnagipfel. Auf einer Höhe von ca. 1.900 m ist dann für den Reisebus zunächst einmal der Weg zu Ende. Von dort aus kann man mit einer Seilbahn (eine alte wurde beim Ausbruch 1983 zerstört) auf eine Höhe von ca. 2.500 m gelangen. Dort angekommen übernehmen allradgetriebene und geländegängige Kleinbusse den Weitertransport bis zu einer Höhe von ca. 2.900 m. Hier befindet sich eine Bergstation, von der aus ein Bergführer zu einer eingezäunten Stelle führt, wo 1989 ein Nebenkrater des Etna ausgebrochen ist. Weiter hoch bis zum Kraterrand darf man zurzeit leider nicht. Aus dieser Höhe (fast 3.000 m) hat man an klaren Tagen einen wunderbaren Blick weit über Catania hinaus und auch das italienische Festland ist zu sehen (Ausflug mit Seilbahn und Geländewagen gegen Aufpreis - am Ort zu zahlen - und nur bei gutem Wetter möglich!). Anschließend geht es wieder hinunter zur Bodenstation und von dort aus mit dem Bus weiter in nördlicher Richtung. Zunächst fährt man durch endlose Lavafelder, ehe dann das fruchtbare und mit zahllosen Früchten (vor allem Wein) bebaute Küstengebiet beginnt. Die Lavaerde ist äußerst gut geeignet für den Anbau von Obst und Gemüse und trotz der immer drohenden Gefahr durch den Vulkan wird dort seit Jahrtausenden intensiv Landwirtschaft betrieben.

 

Enna

Ziel ist einer der höchstgelegenen Punkte Siziliens: Enna (931 m hoch). Diese Stadt, die auch der "Nabel Siziliens" genannt wird, liegt auf einer Anhöhe im Zentrum Siziliens. Sehenswürdigkeiten sind der im 14. Jh. begonnene Dom sowie das "Castello di Lombardia", benannt nach den lombardischen Feldherren, die von dort aus diese Gebiete für die Stauferkaiser verwalteten.

 

Piazza Armerina

Unweit von Enna im Süden liegt Piazza Armerina mit der ”Villa Romana del Casale“. Dort befindet sich eine römische Villa aus der späten Kaiserzeit (3. oder 4. Jh.). Dieser großflächig angelegte Landsitz eines römischen Senators bietet einen interessanten Einblick in die Lebensweise dieser Epoche. Neben den Thermalanlagen, der Basilica und der "Turnhalle" sind es vor allem die über 3.500 qm Fußbodenmosaike, die besondere Beachtung verdienen. Unter den Alltagsszenen aus der Antike (Fischfang, Jagd) sind die "Bikinimädchen" von Interesse.

 

Agrigento (Tal der Tempel)

Nach dem Frühstück geht es zunächst wieder zum ”Tal der Tempel“, wo eine ausgedehnte Besichtigung unternommen wird. Das ”Tal der Tempel“ ist nur ein Teil der Stadt Agrigento, aber dort findet man auf engem Raum eine solche Vielzahl von antiken Überresten, dass man die Besichtigung auf diesen Teil konzentriert. Während in der neuen Stadt die Abtei S. Spirito und der Dom aus dem 11. Jahrhundert aus den zahllosen Sehenswürdigkeiten herausragen, sind es im Tal der Tempel die eindrucksvollen Reste der antiken Tempelbauten. So der Zeus-Tempel aus dem 5. Jh. v. Chr., der einst eines der bedeutendsten griechischen Bauwerke war, ehe er von einem Erdbeben zerstört wurde. Weiterhin finden sich dort der Castor-und-Pollux-Tempel, ebenfalls aus dem 5. Jh. v. Chr. und der Herkules-Tempel, der schon im späten 6. Jh. v. Chr. errichtet wurde und damit der vermutlich älteste der Tempel in Agrigento ist. Einer der besterhaltenen Tempel der griechischen Architektur ist wohl der Concordia-Tempel aus der Mitte des 5. Jh. v. Chr.. Dieser Tempel zeichnet sich durch die Schönheit und Ausgewogenheit seiner Proportionen aus. Auf einem abseits gelegenen Hügel erhebt sich majestätisch der Juno-Tempel, der dem Concordia-Tempel im Aufbau ähnelt, allerdings nur noch teilweise erhalten ist. Nach dieser Besichtigung im Tal der Tempel führt der Weg weiter die Küste entlang bis Selinunte. Selinunte war einst auch eine mächtige und reiche Stadt, wurde dann aber von Feinden zerstört. Das wenige, was übrig geblieben ist, wurde von Erdbeben fast vollständig vernichtet. Die Tempelruinen, die man heute weithin sehen kann, sind erst in diesem Jahrhundert wieder aufgerichtet worden. Neben den riesigen Ruinenfeldern der östlichen Tempelanlagen ist es die ehemalige Akropolis (Oberstadt), die besonders sehenswert ist. Hier finden sich Reste der griechischen und der phönizischen Bebauung.

 

Mazara del Vallo

Mazara del Vallo besitzt eine interessante Kathedrale aus dem 11. Jh. sowie San Nicolo Regale, eine normannische Kirche, die im 17. Jh. umgebaut wurde.

 

Marsala

Nach dem Frühstück erfolgt eine kurze Fahrt nach Marsala. Auch diese Stadt besitzt einen Dom mit interessanten Bildern und Teppichen. Berühmt ist Marsala jedoch wegen des Weines, den man fast überall probieren kann und wegen der Tatsache, dass Garibaldi am 11.05.1860 im Hafen der Stadt landete und von hier aus seinen Siegeszug gegen die Bourbonen begann.

 

Trapani

Von Marsala geht es weiter nach Trapani an der Westküste Siziliens. Trapani hat heute 73.000 Einwohner und ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum für die Salzproduktion und den Weinhandel. Auch ein großer Teil der Thunfischfangflotte ist im Hafen von Trapani stationiert.

 

Erice

Das antike Eryx stand im Altertum bei den Seefahrern in hohem Ansehen, denn dort wurde die Göttin Venus Erycina verehrt. Reste des Venustempels sind heute noch im Inneren des Castello di Venere aus dem 12. Jh. zu sehen. Erice liegt 752 m hoch und von dort oben hat man an klaren Tagen einen herrlichen Blick über das Meer in Richtung Afrika. Gelegentlich kann man sogar das 175 Km entfernte Cap Bon sehen, das bereits auf afrikanischem Boden liegt.

 

Segesta

Von dieser alten Stadt sind nur noch zwei bemerkenswerte Zeugnisse der Vergangenheit übriggeblieben: der dorische Tempel und das griechische Theater. Der Tempel ist einer der besterhaltenen in Sizilien und wahrscheinlich nie fertiggestellt worden. Auf einem Nebenhügel liegt in exponierter Position das "Teatro Greco", das einen wunderschönen Blick auf die umliegende Landschaft erlaubt, in der vor allem Wein angebaut wird. Die Fahrt hoch zum Theater erfolgt mit einem kleinen Linienbus, der die Strecke in drei Minuten bewältigt (gegen Mehrpreis). Von Segesta aus führt der Weg wieder am Meer entlang. Vorbei am Golfo di Carini geht es zur Hauptstadt der Region Sizilien, nach Palermo. Diese Stadt in einer herrlichen Bucht, der "Conca d`Oro" gelegen, bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.

 

Palermo und Monreale

Nach dem Frühstück steht eine Stadtbesichtigung der Stadt Palermo auf dem Programm. Zunächst steht der Besuch des "Palazzo dei Normanni" mit der berühmten "Cappella Palatina" auf dem Programm. Unweit davon entfernt steht die Kirchenruine von "San Giovanni degli Eremiti" aus dem 12. Jh. Über die Via Vittorio Emanuele führt der Weg zur berühmtesten Straßenkreuzung der Stadt, den "Quattro Canti" (= vier Ecken). Hier liegt in unmittelbarer Nähe die Kathedrale, ursprünglich ein romanischer Bau, der später mehrfach verändert wurde. Sehenswert sind vor allem die Königs- und Kaisergräber im rechten Seitenschiff. Dort liegen u.a. Heinrich IV. und sein Sohn Friedrich II. in wuchtigen Porphyrsarkophagen begraben. In der Kapelle rechts vom Chor liegt die Reliquie der hl. Rosalia, der Schutzheiligen der Stadt Palermo. Etwas östlich der "Quattro Canti" liegt die Piazza Pretoria mit dem wunderschönen Brunnen und nur wenige Meter davon entfernt die Kirche "La Martorana" aus dem 12. Jh.. Etwa 2 km westlich vom Normannenpalast liegt der "Convento dei Cappuccini", in dessen unterirdischen Gängen sich über 8.000 Mumien und Skelette von reichen Bürger oder Geistlichen befinden (Besichtigung gegen Aufpreis). Obwohl seit 1881 das Verbot besteht, hier weitere Tote zu bestatten, kann man noch einen großen Teil der Mumien besichtigen. Anschließend wartet ein weiterer Höhepunkt auf die Besucher Palermos. Etwa 9 Km im Westen liegt die kleine Stadt Monreale. Herausragende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Kathedrale, das bedeutendste Denkmal normannischer Baukunst auf Sizilien. Dieser Bau, architektonisch einer byzantinischen Kirche angenähert, besticht vor allem durch die wunderschönen Mosaike, die über 6.000 qm bedecken. Interessant und einen Besuch lohnend ist der Kreuzgang des naheliegenden Klosters mit über 200 Säulen, wobei jede einzelne anders gestaltet wurde. In Monreale sind aber nicht nur diese beiden Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert, es lohnt sich auch, ein wenig in den Gassen des Ortes zu bummeln und ein Stück sizilianischer Lebensart zu beobachten.

 

Palermo Monte Pellegrino

An diesem Tag ist noch ein wenig Zeit für einen weiteren Besuch der Stadt Palermo. Diesmal geht es jedoch nicht ins Zentrum, sondern hoch hinaus auf den Hausberg Palermos, den Monte Pellegrino, zum Grab der heiligen Rosalia. Diese Schutzheilige der Stadt lebte hier als Eremitin. Als einst eine Pestepedemie die Stadt bedrohte, entdeckten Jäger den unverwesten Leichnam der Rosalia und führten diesen in einer Prozession durch die Stadt. Als die Pest darauf hin verschwand, wurde sie heilig gesprochen. Heute liegt eine Figur der Rosalia dort oben in einer kleinen Grottenkirche und Pilger kommen dorthin, um ihre Bitten und Wünsche vorzutragen.

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