Textbausteine für Ihre Reise nach Rom

Programmvorschläge für Stadtrundgänge innerhalb der Stadt Rom

 

”Rom zu Fuß! Schöner denn je!“

 

Ausgangspunkt für alle von uns vorgeschlagenen Rundgänge ”Rom zu Fuß“ sind jeweils zentrale gelegene U-Bahn-Haltestellen im Zentrum von Rom:

 

1. Das antike Rom

Treffpunkt und Ausgangspunkt ist die U-Bahn-Haltestelle ”Colosseo“. Erster Besichtigungspunkt ist der gewaltige Komplex des ”Kolosseum“. Zwar sind heute nur Reste dieses imposanten Gebäudes vorhanden, jedoch vermitteln auch noch diese Reste einen Eindruck von der ursprünglichen Größe des Bauwerkes. Im ersten Jahrhundert erbaut, diente das Kolosseum der römischen Bevölkerung als Theater für beeindruckende Schauspiele. Für 85.000 Zuschauer gab es dort Platz und es fanden unter Zeltdächern, die vor der Sonne schützten, Tierhatzen und Wettkämpfe von Gladiatoren statt. Von der Raffinesse der Innenarchitektur kann man sich ein Bild machen, wenn man im Inneren die zahlreichen Keller, Gänge und unterirdischen Vorratsräume anschaut (Eintritt kostenpflichtig). Nach dem Besuch am Kolosseum geht es in Richtung Piazza Venezia weiter. Nur wenige Meter vom Kolosseum entfernt steht der Konstantinsbogen, den Kaiser Konstantin im 3. Jahrhundert nach dem Sieg über seinen Widersacher Maxentinus errichten ließ. Weiter führt der Weg in das Forum Romanum, die Geburtsstätte der römischen Republik. Zahllose Überreste von wichtigen weltlichen und religiösen Gebäuden sind dort auf engem Raum konzentriert. Leider sind die meisten sehr stark zerstört und man muß schon genau hinschauen, um sich vorstellen zu können, wie die gesamte Fläche vor fast 2.000 Jahre gleichzeitig Versammlungsort, Aufmarschplatz und Ort für rituelle Handlungen war. Oberhalb vom Forum Romanum findet sich der ”Palatin“, einst mit prunkvollen Palästen bebaut. Mit Beginn der römischen Kaiserzeit verlagerte sich das römische Machtzentrum auf diesen Hügel. Im Forum Romanum selbst finden sich Überreste von Tempeln und auch der sehr gut erhaltene Triumphbogen des Septimius Severus. Sehr interessant auch das kleine Gebäude der Kurie, in der Antike Sitz des römischen Senats. Direkt an das Forum Romanum schließt sich der Kapitols-Hügel an. Der ”Campidoglio“ ist einer der legendären 7 Hügel Roms. Er war Akropolis und religiöser Mittelpunkt der antiken Stadt und bis heute ist er das Herz der Stadt und Sitz der Regierung. Mittelpunkt des Kapitols ist die ”Piazza del Campidoglio“, der 1536 von Michelangelo entworfen wurde. Drei Paläste umgeben den Platz: der Senatorenpalast, der Konservatoren-Palast und das Gebäude des Kapitolinischen Museums. In der Mitte des Platzes befindet sich das Reiterstandbild von Marc Aurel, wohl ein Werk eines Künstlers aus dem 2. Jh. Vom Capitol sind es nur wenige Schritte bis zur Kirche S. Maria in Aracoeli, eine Kirche, die bei den Römern sehr beliebt ist. Direkt hinter dem Kapitolshügel liegt das Verkehrszentrum der Stadt Rom, die Piazza Venezia mit dem Palazzo Venezia aus dem 15. Jh. Überragt wird der Platz von einem riesigen Bauwerk aus weißem Kalkstein, das sog. ”Vittoriano“. Es handelt sich um ein Denkmal, das dem italienischen König Vittorio Emanuele II. gewidmet wurde und von 1885 bis 1911 errichtet wurde. Über die Via dei Fori Imperiali, die im Jahr 1932 geschaffene breite Prachtstraße führt der Weg an den sog. Kaiserforen“ mit Resten von Bauwerken aus der römischen Kaiserzeit zurück zum Kolosseum.

 

2. Das christliche Rom (ohne Vatikan)

Treffpunkt und Ausgangspunkt ist die U-Bahn-Haltestelle ”Termini“ am römischen Hauptbahnhof ”Stazione Termini“. Erster Besuchspunkt ist die Kirche S. Maria Maggiore. Sie ist eine der vier großen Patriachalbasiliken (Sankt Peter / Lateranbasilika / Santa Maria Maggiore / St. Paul vor den Mauern) und besitzt als einzige noch ihre frühchristliche Struktur. Bereits im 5. Jh. Errichtet, wurde der Bau im 13., im 17. und noch einmal im 18. Jh. Verändert. Markant der hohe und spitze Glockenturm aus dem Jahr 1377. Im Inneren findet man eine dreischiffige Basilika mit den typischen Säulenreihen. Im Mittelschiff ein Mosaikfußboden von den Cosmaten (12. Jh.) und eine herrliche Holzdecke aus dem frühen 16. Jh. Mit der Cappella Sistina und der Cappella Paolina finden sich dort Grabdenkmäler berühmter Päpste aus dem 15. Und dem 16. Jh.. Verläßt man die Kirche in Richtung Süden und geht über die Via Merulana weiter, so kommt man recht bald zur Kirche S. Prassede, einer Basilika aus dem 9. Jh. Ein dreischiffiges Inneres mit wertvollen Mosaiken und die eindrucksvolle Krypta sind besonders sehenswert. Im rechten Seitenschiff befindet sich der Zugang zur Kapelle des Hl. Zeno, eines der wichtigsten byzantinischen Denkmäler aus dem 9. Jh.. Weiter über die Via Merulana in Richtung Süden gehend, erreicht man die ”Piazza S. Giovanni in Laterano“. In der Mitte erhebt sich der älteste und höchste (31 m) Obelisk Roms. Dieser stammt aus Theben, wo er im 15. Jh. Vor Chr. Errichtet wurde und dann im Jahr 357 nach Rom transportiert. Am Rand des Platzes befindet sich das ”Battistero di S. Giovanni“. Es ist das Urbild aller Taufkapellen und wurde bereits im 5. Jh. Errichtet. Das Baptisterium grenzt an die Kirche S. Giovanni in Laterano. Sie ist die ”Kathedrale Roms und der Welt“ und wurde von Papst Melchiades (311-314) auf den Besitztümern der Familie Laterani errichtet. Das großzügige Innere ist fünfschiffig und hat ebenfalls einen Fußboden im Cosmaten-Stil und eine schöne hölzerne Decke aus dem 16. Jh.. Zahllose Sehenswürdigkeiten sind zu bewundern, u. a. ein dem Giotto zugeschriebenes Fresko. Gegenüber der Kirche befindet sich die sog. ”Heilige Treppe“ (Scala Santa). Diese stammt der Legende nach aus dem Amtsgericht von Pilatus in Jerusalem und wurde von Jesus bestiegen. Einige hundert Meter weiter östlich liegt die letzte Kirche des Rundganges, S. Croce in Gerusalemme. Diese Kirche wurde wahrscheinlich von der Hl. Helena ca. im Jahre 1320 zur Aufbewahrung der Kreuzreliquien gebaut. Auch dort findet sich im Innenraum ein Cosmaten-Fußboden. Zurück in Richtung S. Giovanni in Laterano erreicht man schnell den gleichnamigen U-Bahnhhof und der Rundgang ist damit zu Ende. Die Kirche S. Paul vor den Mauern liegt, wie der Name schon sagt; ausserhalb der antiken Mauern der Stadt Rom und damit etwas abseits. Damit ist diese Kirche im Rahmen  diese Rundganges nicht zu erreichen. Da aber direkt vor S. Paul vor den mauern ebenfalls ein U-Bahnhof gelegen ist, kann man diese Kirche gut erreichen und im Rahmen einer gesonderten Fußführung besichtigen.

 

3. Petersdom und Petersplatz

Treffpunkt und Ausgangspunkt ist der Endhaltepunkt der Linie ”64“ vor den Mauern des Vatikans. Der Vatikan ist ein unabhängiger Stadt-Staat seit 1929 und das Oberhaupt ist der Papst. Auf der Fläche von 440.000 qm sind unter anderem der Petersplatz, der Petersdom und die Piazza del Vaticano konzentriert. Der Petersplatz ist einer der monumentalsten Plätze der Welt und bildet den Vorplatz für den Dom. Der Platz ist das Meisterwerk von Bernini, der die weite Ellipse 1656-1667 mit zwei großen Halbkreisen umgab. In der Mitte des Platzes erhebt sich ein Obelisk, der schon unter Caligula nach Rom gebracht wurde. Mit seiner majestätischen Fassade und der Kuppel des Michelangelo überragt der Petersdom den weiten Platz. Der Petersdom ist die imposanteste und großartigste Basilika der Christenheit, das Herz der katholischen Welt. Der ursprüngliche erste Dom wurde von Konstantin kurz nach 320 auf der Grabstätte des Apostels Petrus errichtet. Nach über 1000 Jahren war der erste Dom schon ein wenig baufällig und so gab 1452 Papst Nikolaus V. den Auftrag, eine neue Basilika zu bauen. Der Neubau begann dann 1506 und sollte 120 Jahre dauern. 1626 weihte Papst Urban VIII. den neuen Bau ein. An der Kirchenfassade befindet sich eine Treppe mit drei Absätzen, an deren Seiten sich die Statuen des HL. Petrus und Hl. Paulus befinden. Die Fassade hat eine riesige Ausdehnung und wird durch acht mächtige Säulen gegliedert. Durch fünf Tore tritt man in eine Vorhalle ein, und durch weitere fünf Tore gelangt man die eigentliche Basilika. Das Innere der Basilika ist aufgrund seiner Weite beeindruckend. Man muß bis zum Kreuzungspunkt der beiden Seitenschiffe vorgehen, um eine klare Übersicht des Ganzen zu haben und die Weiträumigkeit und die mächtige harmonische Struktur des Gebäudes auf sich wirken zu lassen. Besonders imposant ist die Kuppel, eines der größten und prächtigsten architektonischen Werke aller Zeiten. Unter der Kuppel befindet sich der päpstliche Altar, der von einem Baldachin von Bernini (1653) überdeckt ist. Die Bronze für den Guß stammt von der Innendecke des Pantheons. Alle die weiteren Sehenswürdigkeiten des Petersdomes hier aufzählen zu wollen, würde zu viel Platz verschlingen, deshalb sei an dieser Stelle noch auf die ”Sacre Grotte Vaticane“ und die ”Necropoli Vaticana“, die sich unterhalb des Petersdomes befinden, hingewiesen. Dort finden sich u. a. christliche Gräber aus dem 4. Jh..

 

4. Vatikanische Museen

Nach einem kleinen Spaziergang um die Mauern des Vatikans erreicht man den Haupteingang der Vatikanischen Museen. Dieser Komplex besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Museen, die großen internationalen Ruhm besitzen. Für die meisten Besucher sind die Stanzen des Raffael und die Sixtinische Kapelle von besonderer Bedeutung. Die Sixtinische Kapelle ist die offizielle Privatkapelle der Päpste, in der die Konklaven zur Wahl der Päpste abgehalten werden. Nach kürzlich erfolgter Renovierung erstrahlen die Fresken wieder im alten Glanz. Diese Fresken von Michelangelo sind weltberühmt. Michelangelo malte die Fresken des Gewölbes in den Jahren 1508 - 1512 und die Darstellung des ”Jüngsten Gerichtes“ an der Altarwand in den Jahren 1535 – 1541. Eine Besichtigung aller Museen ist an einem Tag gar nicht zu schaffen und so wird man sich bei einer Besichtigung mit einem Schnelldurchgang zufrieden geben müssen. Es sei daher  an dieser Stelle angeraten, Gästen, die eine intensive Besichtigung der Vatikanischen Museen wünschen, zu empfehlen, dies in eigener Regie und individuell an einem freien Vormittag zu tun. So kann ein jeder seine speziellen Interessen befriedigen.

 

5. Das barocke Rom oder das Rom der Plätze und Brunnen

Treffpunkt und Ausgangspunkt ist die U-Bahn-Haltestelle ”Spagna“ an der Spanischen Treppe. Direkt vor der Haltestelle liegt die berühmte ”Piazza di Spagna“ Sie ist einer der berühmtesten Plätze Roms, und oft fotografiert. Ihren Namen hat die Piazza von der Tatsache, daß sich dort einst die Spanische Botschaft befand. Das barocke Bild des Platzes wird vor allem durch die eindrucksvolle kulissenhafte Anlage der Treppe zur Kirche Trinita dei Monti geprägt. Die Treppe ist eine Rampenfolge mit 137 Stufen und führt zur Kirche hinauf. Die Mitte des Platzes nimmt der Brunnen Fontana della Barcaccia aus dem Jahr 1629 ein. Von der Piazza di Spagna sind es nur wenige Schritte in die Via Condotti mit den berühmten Juwelierläden und dem weltbekannten ”Caffee Greco“, das seit dem 18. Jh. Als Künstlercafe gilt. Einige Meter weiter südlich führt der Weg zu einem weiteren berühmten Denkmal der Stadt Rom, der ”Fontana di Trevi“. Der Trevi-Brunnen ist einer der  berühmtesten und monumentalsten Brunnen Roms, mit dem der Architekt Salvi 1762 eine der außergewöhnlichsten Schöpfungen seines Jahrhunderts hinterließ. Der Brunnen lehnt an einen Palazzo und bildet eine belebte Kulisse. Rombesucher sollten unbedingt eine Münze in den Brunnen werfen, um sicher zu sein, eines Tage wieder nach Rom zurück zu kehren. Von der ”Fontana di Trevi“ geht es zu Fuß weiter auf die Via del Corso. Diese Straße verbindet die Piazza Venezia und Piazza del Popolo und bildet die Achse der Stadtmitte. Neben Kaufhäusern und Modeläden finden sich dort zahlreiche berühmte Paläste und Kirchen aus dem 16. Bis 18. Jh.. Der Name der Straße (”Corso“) stammt von den Pferderennen, die hier einst stattfanden. Auf halber Strecke trifft man auf die Piazza Colonna mit der Säule des Marc Aurel. Diese wurde zwischen 176 und 193 zu Ehren des berühmten Kaisers errichtet. Fast 30 m hoch wird auf ihr von den Taten des Marc Aurel erzählt. Am Nordrand der Piazza befindet sich der Palazzo Chigi, heute Sitz des Ministerrates der Republik. Keine 2 Minuten Fußweg entfernt befindet sich die Piazza della Rotonda mit dem Pantheon. Ein römischer Tempelbau wurde im 7. Jh. Dem christlichen Kult geweiht und überlebte dadurch alle Zerstörungen des Mittelalters. Das Bauwerk besticht durch eine gewaltige Kuppel mit einer weiten Lichtöffnung und der Größe des Raumes, die durch die weitgehende Leere im Inneren noch verstärkt wird. An den Seiten befinden sich die Gräber von 2 italienischen Königen und das Grab von Raffael. Einen Steinwurf entfernt findet sich die Kirche S. Maria Maria Sopra Minerva, die auf den Ruinen eines Minervatempels im 13. Jh. Errichtet wurde. Vor der Kirche steht ein Marmorelefant, der auf dem Rücken einen ägyptischen Obelisk trägt. Der Rundgang wird in Richtung Westen weiter fortgesetzt. Durch die engen und malerischen Gassen der römischen Altstadt erreicht man dann die Piazza Navona. Sie ist einer der schönsten und grandiosesten Plätze des barocken Rom und Schauplatz zahlreicher Feste und Veranstaltungen. In römischer Zeit befand sich dort das Stadion des Domitian und dieses hatte die Ausmaße von etwa 240 x 65 m. Diese Größe hat der Platz noch heute und so bietet der langgestreckte Platz viel Platz für die zahllosen Besucher, die dort Gaukler, Maler und Artisten bewundern können. Drei Brunnen schmücken den Platz, von den der berühmteste der ”Fontana dei Fiumi“, der Vier-Flüsse-Brunnen, ist. Bernini hat ihn 1651 errichtet, um die damals bekannten Flüsse Nil, Ganges, Donau und Rio della Plata darzustellen. Diese vier Flüssen symbolisieren die zur damaligen Zeit bekannten Erdteile. Rund um die Piazza befinden sich zahllosen Paläste und Kirchenbauten. Hervorzuheben sind die Kirche S. Agnese in Agone und der Palazzo Pamphili, in dem sich heute die Brasilianische Botschaft befindet. Nicht versäumen sollte man eine kurzen Abstecher zur Piazza Campo dei Fiori, wo jeden morgen ein bunter Markt stattfindet. Direkt neben dem Campo dei Fiori liegt der Palazzo Farnese, heute Sitz der französischen Botschaft. Rings um diese Bauwerke liegen die gewundenen Gassen, in den sich auch heute noch die kleinen Läden und Werkstätten der Tischler und Schreiner  befinden. Über die Via dei Coronari mit den Antiquitätenläden führt der Weg zurück zur Piazza Navona, wo der Rundgang endet, und die Gäste die Gelegenheit haben, durch einen der schönsten Teile der Stadt Rom zu bummeln.

 

Bitte beachten Sie, daß dies nur Vorschläge für Ihre Programmgestaltung sind. Die oben aufgefühten Rundgänge können beliebig verkürzt und verändert und natürlich auch problemlos ausgeweitet werden. Ãmnderungen aufgrund von Sperrungen sind ausdrücklich vorbehalten.

 

Programmvorschläge für Ausflüge in die Umgebung von Rom

 

1. Albaner Berge und Frascati

Vom Zentrum Roms aus führt der Weg durch die Porta S. Sebastiano entlang der Via Appia Antica in Richtung Südosten. Unterwegs passiert man das kleine Kirchlein "Quo Vadis", wo Jesus der Legende nach von Petrus mit diesen Worten angesprochen worden sein soll. Schon nach wenigen Minuten erreicht man die Katakomben des heiligen Sebastianus aus der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts. Dort besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung eine Besichtigung dieser Grabanlage vorzunehmen. Von den einst vier Stockwerken kann heute das zweite noch besichtigt werden.  Anschließend führt der Weg weiter die Via Appia Antica entlang. Vorbei an solch imposanten Denkmälern wie den Circus des Massenzio und das Grabmal der Caecilia Metella erreicht man schließlich die Via Appia Nuova, die in direkter Richtung zu den Albaner Bergen führt. Erstes Ziel in dieser reizvollen Hügellandschaft ist der kleine Ort Castelgandolfo, den man über eine gewundene Straße erreicht. Zentrum des Ortes ist das "Castel", das einst von einer genuesischen Familie errichtet wurde und später in den Besitz der Päpste überging. Seit dieser Zeit hat der Papst dort seinen Sommersitz und ist vor allem im August in dieser hoch über dem Albaner See gelegenen Schloß anzutreffen. Der Albaner See, den man dann zum größeren Teil umfährt ist ein vulkanischer Krater, der sich mit Wasser gefüllt hat. Dies bedingt seine kreisrunde Form und seine einzigartige Lage. Nach kurzer Fahrt erreicht man dann einen Ort, der durch den dort angebauten Wein Weltruf erlangt hat: Frascati. Selbstverständlich sollte man in Frascati eine Pause einlegen, denn neben der reizvollen Altstadt  bieten eine Vielzahl sogenannter "Cantinen" Wein und eine weitere Spezialität der Region an, "Porchetta", das sind Spanferkel, die mit Kräutern gefüllt sind und kalt gegessen werden. Bei der Weiterreise durchfährt man die für diese Landschaft typischen Weinberge, ehe man die Via Tuscolana erreicht, über die man rasch wieder in das Zentrum von Rom gelangt.

 

2. Tivoli

Der Ausflug nach Tivoli bietet zwei besondere Höhepunkt. Zum einen ist es der Besuch der Villa d'Este in Tivoli selbst und zum anderen der Besuch der Villa Adriana, die ca. 6 Km außerhalb von Tivoli liegt. Der Ort Tivoli hat heute 53.000 Einwohner und war bereits in der Antike eine beliebte Sommerfrische, wo eine Vielzahl von Villen errichtet wurden. Zahlreiche Wasserfälle liegen in der Umgebung und bildeten die Grundlage für das Aufkommen mehrerer Industriebetriebe. Im Zentrum von Tivoli liegt die bereits erwähnte "Villa d'Este", die im 16. Jahrhundert von Kardinal Ippolito d'Este erbaut wurde und zu diesem Zweck ein Benediktinerkloster umbauen ließ. Hauptattraktion ist der wundervoll angelegte Garten mit einer Vielzahl von Brunnen und Grotten. Die Gesamtanlage ist terasssenförmig gestaltet  und mit einer Vielzahl, z. T. seltener Pflanzen bepflanzt. Etwas außerhalb des Ortes gelegen findet man die Überreste der antiken Villa Adriana. Diese Villa ließ Kaiser Hadrian in den Jahren 118-130 n. Chr. erbauen und spiegelte die Eindrücke seiner vielen Reisen wieder. So findet man dort Erinnerungen an Monumente und Orte, die Kaiser Hadrian selbst bereist hatte. Leider wurde der größte Teil der Anlage im frühen Mittelalter zerstört und die Überreste zudem noch als Steinbruch benutzt. Eine ausgedehnte Besichtigung erfordert ca. 3-4 Stunden und führt durch das gesamte Areal. Herausragende Baudenkmäler sind der Kaiserpalast und die kleinen und großen Thermen sowie die große Säulenhalle ("Poikilos"). Am späten Nachmittag erfolgt die Rückfahrt nach Rom.

 

3. Ostia Antica

Ca. 30 Km vom Zentrum Roms entfernt liegen die Ausgrabungen der einstigen Hafenstadt von Rom: Ostia Antica. In der Antike im 4. Jahrhundert v. u. Z. gegründet entwickelte sich der kleine Ort an der Tibermündung rasch zu einen wichtigen Umschlagplatz für Waren aus aller welt und war darüberhinaus ein bedeutender Flottenstützpunkt. zur Zeit der römische Kaiser ereichte es den Rang einer Weltstadt. Im frühen Mittelalter wurden große Teille der Stadt zerstört und später geriet die Stadt völlig in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert entdeckte man die Überreste dieser einst blühenden Stadt und begann dann ab 1909 mit der systematischen Ausgrabung der Stadt. Heute stellen diese Ausgrabungen eine der monumentalsten archäologischen Zonen Italiens dar und bieten ein lebhaftes Zeugnis von der Architektur, der Organisation und dem Leben einer Römischen Stadt. Bedeutendste Baudenkmäler in den Ausgrabungen stellen die Thermen, das Theater und das Forum dar. Einen guten Eindruck vom Alltagsleben in einer Römischen Stadt kann man sich in der Straßen der Kaufleute machen. Dort standen einst mehrgeschossige Häuser und große Kornlager, die der Versorgung der Bevölkerung in Rom dienten. Neben diesen Wirtschaftsgebäuden gibt es auch zahlreiche kulturelle und religiöse Bauwerke, wie z. B.  die Ruinen des Capitoliums und die Reste des Augustus und der Stadt Rom geweihten Tempels. Die Besichtigung erfordert ca. 3-4 Stunden Zeit und läßt sich ohne Probleme mit einem anschließenden Ausflug in die Albaner Berge kombinieren.

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