Textbausteine für Ihre Piemontreise

Alba und die Langhe

Eines der wichtigsten Weinanbaugebiete der Welt erwartet Sie! Doch zunächst erfolgt ein Spaziergang durch die am Nordrand der Langhe gelegen Stadt Alba mit Ihren Türmen, die man schon vom weitem sieht. Alba hat heute 33.000 Einwohner und liegt am rechten Ufer des Flusses Tanaro. Bekanntestes Handelsgut neben dem Wein sind die weißen Trüffel, sehr teure Pilze aus der Familie der Schlauchpilze. Im November wird in Alba das Fest der Trüffel gefeiert, das alljährlich Tausende von Besuchern anlockt. Bedeutendstes Bauwerk der Stadt ist der gotische Dom aus dem 15. Jh. mit der später erneuerten Fassade. Im Inneren ist besonders das hölzerne Chorgestühl mit Intarsien von Fossati aus dem Jahre 1512 hervorzuheben. Bei einem Spaziergang durch die malerischen Gassen der Stadt kann man Weine und Produkte mit Trüffel kosten. Anschließend führt der Weg in Richtung Süden in das Langhegebiet, ein Bereich, aus dem die berühmtesten der piemonteser Weine stammen, wie etwa der Barolo, der Barbaresco oder der Barbera. Die Langhe erstreckt sich im Dreieck der Orte Bra-Alba-Murazzano. Die Rundreise ist sowohl aus kulinarisch-önologischen, als auch aus landschaftlichen Gründen äußerst interessant. Die sanften Kalksteinhöhen, die ab und zu von kurzen Tälern oder Furchen getrennt werden, sind von Weingärten überdeckt und häufig von Burgen überragt. Die Landschaft ähnelt ein wenig der toskanischen und wie bei dieser ist der Frühling und der Herbst die schönste Reisezeit. Im Herbst sind dann zudem noch die Weinlese und der Verkauf der kostbaren weißen Trüffel. Erstes Ziel ist der kleine Ort La Morra. Dort sollte man unbedingt zum höchsten Punkt des Ortes wandern, wo eine wunderschön gelegene Aussichtsterrasse eine atemberaubende Sicht auf die Hügelwelt der Langhe gewährt und man die zahlreichen Burgen und Kirchen in den kleinen Orten schon weithin erkenne kann. Neben der Aussichtsterrasse befindet sich das berühmte Restaurant ”Belvedere“ mit seiner typischen Küche der Langhe. Weiter geht die Fahrt nach Barolo mit seinem berühmten Schloss, in dem sich heute die berühmte ”Regionale Enoteca“ befindet. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort führt der Weg weiter in das nahe gelegene Monforte d’Alba. Es bleibt noch ein wenig Zeit für einen Spaziergang durch die Gassen, ehe der Weg weiter durch die Landschaft der Langhe führt. Die Rundreise führt weiter entlang der Bergrücken der Hügel, auf denen sich ein Weinberg an den anderen reiht. In einer der kleinen Cantinen kann eine Probe der typischen Weine der Landschaft verkostet werden und man lernt ein wenig über die Weine. Dann wird die Rundfahrt fortgesetzt. Die panoramareiche Strecke bietet insbesondere an klaren Tagen eine Folge von kleinen Dörfern, in denen der Weinanbau die Haupteinnahmequelle ist. Nächste Stationen sind Serralunga und Grinzane Cavour. Von dort ist es nur noch ein kurzes Wegstück bis Castello Grinzane Cavour mit der regionalen Önothek und einem Museum mit historischen Möbeln und Werkzeugen aus dem 16. bis 18. Jh. Auf Castello Grinzane Cavour, wo der berühmte italienische Staatsmann Graf Camillo Conte Benso di Cavour lebte, tagt auch der Orden der Ritter des Trüffels und der Weine von Alba, die den Weinanbau um Alba kontrollieren und kultivieren. Und schon ist man wieder in der Nähe von Alba.

 

Turin

Fahrt nach Turin, der piemontesischen Regionalhauptstadt mit heute ca. 1 Mio. Einwohnern. Turin ist eine römische Gründung, erlangte ab dem 13. Jh. Große Bedeutung, da die Savoyer dort ihre Herrschaft im Piemont aufbauten. Mit der Umwandlung Piemonts in das Königreich Savoyen begann dann auch der planmäßige Neuaufbau der Stadt. Im 17. und 18. Jh. war Turin zu einer Residenzstadt geworden, deren Mischung aus französischen und italienischen Einflüssen, zugleich streng und freundlich, auch heute noch dem Besucher entgegen tritt. Den Höhepunkt seiner historischen Bedeutung erreichte Turin im letzten Jahrhundert, als es politisches Zentrum der italienischen Einigungsbewegung war und sogar für kurze Zeit, von 1861 - 1865 Hauptstadt des italienischen Königreiches wurde. Bei einer orientierenden Stadtrundfahrt sehen Sie Palazzo Reale, Palazzo Madama, San Lorenzo und gewinnen Sie einen ersten Eindruck von Herrlichkeit der Stadt. Bevor es am Nachmittag zu Fuß durch die lebhafte, barocke Altstadt geht bleibt noch Zeit für einen Mittagsimbiss. Spaziergänge sind in Turin kein Problem, denn die kilometerlangen (es gibt 18 Km!) Arkadengänge lassen einen selbst bei Regen entspannt flanieren. Von der Kirche Gran Madre geht es hoch auf den Monte dei Cappucini, der als Balkon über der Stadt einen wundervollen Blick auf Turin und die umliegenden, mächtigen Alpengipfel, erlaubt. Nach der Besichtigung mit einem fachkundigen Stadtführer bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die prachtvollen breiten Straßen mit den eleganten Geschäften und den zahlreichen Bars. Diese Bars sind berühmt für Ihre Schokoladenspezialitäten und dort kann man auch ein erstes Gläschen Wein genießen. Zum Abschluss des Besuches in Turin empfehlen wir ein ganz besonderes Erlebnis: nur wenige Schritte zu Fuß sind es bis zur Mole Antonelliana, einst jüdische Synagoge und heute das italienische Filmmuseum. Neben vielen attraktiven Exponaten, die es zu sehen gibt, ist die Fahrt mit dem Aufzug in die Turmspitze und dort das nächtliche Panorama der einstigen Olympia-Stadt ein tolles Erlebnis. Rückfahrt ins Hotel.

 

Cuneo - Pesiotal - Vicoforte

Stadtrundgang durch die Provinzhauptstadt Cuneo. Unbedingt sollte man einen Bummel durch die malerische Altstadt unternehmen. Die Stadt wurde unter der Herrschaft der Savoyer nach dem Vorbild der Residenzstadt Turin erbaut, nachdem sie ursprünglich eine Festungsstadt war und zwischen dem 16. und dem 18. Jh. sieben schwere Belagerungen durch die Franzosen überstand. Heute gibt es in dieser Stadt mit 60.000 Einwohnern zahlreiche Kunstdenkmäler zu besichtigen: die romanisch-gotische Franziskanerkirche mit dem angrenzenden Kloster, heute Sitz des städtischen Museums, ferner die Kirchen S. Clara und S. Ambrosius, den Dom, die Wallfahrtskirche Angeli und Ripa sowie die über 8 Km langen Arkadengänge und Fassaden im historischen Stadtkern. In Cuneo sollte man es nicht versäumen, die Spezialitäten der Region zu kosten, z. B,. die ”Cunesi al Rhum“, eine mächtige, aber leckere Schokoladen/Rumpraline. Nach der Mittagspause geht die Fahrt in das malerische Pesiotal, ein Tal, das bis knapp unter die Gipfel der 2600 m hohen Berge reicht. Der Hochgebirgsteil ist ein Naturpark, in dem über 130 Vogelarten leben oder die diesen Park als Stützpunkt für ihre Wanderflüge nutzen. Auf halber Höhe (ca. 850 m) liegt die "Certosa di Pesio", ein Kartäuserkloster, das 1173 von Zisterziensermönchen erbaut und später mehrmals zerstört wurde. In den napoleonischen Kriegen wurden viele der wertvollen Kunstschätze geraubt oder beschädigt. Einige dieser Kunstwerke finden sich heute im Louvre in Paris. Sehenswert ist der Kreuzgang aus dem 16.-19. Jh. umgeben von den Zellen der Mönche. Vom Kloster führen mehrere Wege hoch in den Naturschutzpark, die zu Aussichtspunkten führen, von denen aus man die Möglichkeit hat, Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Nach dem Besuch der Certosa di Pesio führt der Weg weiter nach Vicoforte, wo sich eines der bedeutendsten Monumente des Piemonts befindet, das ”Santuario di Vicoforte“, eine Wallfahrtsstätte. Der Kirchenbau besitzt die größte elliptische Kuppel Europas und im Inneren finden sich zahlreiche Kunstwerke aus der Barockzeit. Besonders interessant sind die Fresken unter der Decke der Kuppel, die eine Fläche von 6000 Quadratmeter bedecken und Szenen aus dem Leben der Heiligen Maria zeigen.

 

Chisone- und Pellicetal

Frühstück. An diesem Tag steht ein Ausflug in die Umgebung westlich von Turin auf dem Programm. Dort befinden sich das ”Val del Chisone“ und das ”Val Pellice“. Diese beiden Täler werden auch als ”Valli Valdense“ (Waldensertäler) bezeichnet. Seit dem Mittelalter waren die dicht bewaldeten Berge und unzugänglichen Täler im Westalpenbogen Zufluchtsort der Waldenser. Diese protestantische Glaubensgemeinschaft spaltete sich lange vor Luther von der katholischen Kirche ab. Ihre Anhänger verpflichteten sich zu strenger Armut, eiferten konsequent Christus und den Aposteln nach, lehnten Ablass und Heiligenverehrung ab. Sie wurden von der Inquisition verfolgt, und bis ins 18. Jh. kam es zu Massakern durch die Amtskirche. Die Waldenser leben noch heute hier, und ihre Zahl ist seit dem 19. Jh. sogar wieder im Ansteigen. Diese Täler waren aber gleichzeitig auch Grenzgebiet zwischen Frankreich und Italien. Damit waren diese Gebiete strategisch wichtig und immer wieder militärisch hart umkämpft. Davon zeugen die zahlreichen Bergfestungen, allen voran die Festung ”Le Fenestrelle“ – weltweit die größte Festung dieser Art. Diese Festung liegt im ”Val Chisone“ und besteht aus einem 3 km langen Komplex, der durch lange Treppen mit über 4000 Stufen verbunden ist. Erbaut wurde die Festung in der ersten Hälfte des 18. Jh., in napoleonischer Zeit wurde es von den Franzosen besetzt, später nutzte man es bis zum ersten Weltkrieg immer wieder als Gefängnis. Große Belagerungen oder Kämpfe fanden dort nie statt, denn die abschreckende Wirkung war zu groß. Das zweite Tal ist das ”Val Pellice“. Dort ist das Hauptsiedlungsgebiet der Waldenser, mehrere Zehntausend sind es, die hier nach wie vor getreu ihrer Richtlinien leben. Die Kirchen der Waldenser zeigen deutlich die klare und bescheidene Gesinnung. Hauptort des Tales ist Torre Pellice, das Museo Storico (nur beschränkte Öffnungszeiten!!!!) bietet dort einen Überblick über Geschichte und Leben der Waldenser. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Turin. Abendessen und Übernachtung.

 

Casale Monferrato Vercelli

Zu Fuß geht es nach dem Frühstück in das Zentrum von Casale Monferrato, eine historisch bedeutende Stadt am rechten Po-Ufer und ein wichtiges Landwirtschafts-, Handels- und Industriezentrum (Zementwerke, Metallverarbeitung, Weine). Die Stadt bietet im Zentrum ein mittelalterliches Stadtbild mit Wohntürmen und Häusern aus dem 15. Jh. als die Stadt eine Blüte erlebte. Von 1464 – 1703 war Casale die Hauptstadt der Grafschaft Monferrato und ein wichtiger militärischer Stützpunkt. Wichtigstes Baudenkmal ist sicherlich der Dom, der ursprünglich aus dem 12. Jh. stammt, später jedoch vollständig verändert wurde. Besonders sehenswert ist das Atrium mit den steilen Kreuzwölbungen. Weitere wichtige Gebäude sind die Kirche S. Domenico im gotische Stil sowie die Synagoge aus dem Jahr 1595 mit reicher Stuck- und Holzdekoration aus dem 18. Und 19. Jahrhundert. Das historische Zentrum rund um den Dom lädt zu einem reizvollen Spaziergang ein. Man erlebt eine typische norditalienische Stadt, die ein ursprüngliches und charmantes Ambiente zeigt. Nach der Mittagspause Weiterfahrt zur nahe gelegenen Stadt Vercelli. Vercelli hat heute um die 50.000 Einwohner und liegt im Zentrum einer ausgedehnten Landschaft, in der vor allem Reis angebaut wird. Italien ist der größte Reisproduzent Europas und die Landschaft um Vercelli ist das Hauptanbaugebiet. Die Wirtschaft der Stadt gründet sich vor allem um den Reis und so findet man dort sogar eine Handelsbörse für Reis. Im Mittelalter war Vercelli Freistaat, im 15. Jh. kam es unter die Herrschaft der Savoyer und in deren Kriege gegen Frankreich und Spanien wurde es immer wieder in gewaltsame Auseinandersetzungen verstrickt. Das Stadtzentrum von Vercelli wird vor allem von Bauten aus dem 18. und 19. Jh. bestimmt. Wichtigstes Baudenkmal ist jedoch die Basilika S. Andrea, ein Bau, der im damals völlig neuen Stil der Gotik in den Jahren zwischen 1219 und 1227 errichtet wurde. Der hohe Turm aus dem 14./15. Jh. überragt die Stadt und ist weithin sichtbar. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale aus dem 16. Jh. und das ”Museo Borgogna“ mit seiner umfangreichen Gemäldesammlung. In 3 Sälen sind Gemälde vom 14. Bis zum 19. Jh. sowie einige zeitgenössische Werke ausgestellt. Nach dem Besichtigungsaufenthalt in Vercelli geht es über die Landstraße zurück nach Casale Monferrato. Auch an diesem Tag wird das Abendessen wieder in einem schönen Restaurant eingenommen werden. Übernachtung in Casale Monferrato.

 

Cuneo und Saluzzo

Frühstück. Fahrt in die Provinzhauptstadt Cuneo. Unbedingt sollte man einen Bummel durch die malerische Altstadt unternehmen. Die Stadt wurde unter der Herrschaft der Savoyer nach dem Vorbild der Residenzstadt Turin erbaut, nachdem sie ursprünglich eine Festungsstadt war und zwischen dem 16. und dem 18. Jh. sieben schwere Belagerungen durch die Franzosen überstand. Heute gibt es in dieser Stadt mit 60.000 Einwohnern zahlreiche Kunstdenkmäler zu besichtigen: die romanisch-gotische Franziskanerkirche mit dem angrenzenden Kloster, heute Sitz des städtischen Museums, ferner die Kirchen S. Clara und S. Ambrosius, den Dom, die Wallfahrtskirche Angeli und Ripa sowie die über 8 Km langen Arkadengänge und Fassaden im historischen Stadtkern. Auch in Cuneo sollte man es nicht versäumen, die Spezialitäten der Region zu kosten, z. B,. die ”Cunesi al Rhum“, eine mächtige, aber leckere Schokoladen/Rumpraline. Am Nachmittag steht dann Saluzzo auf dem Programm. Dieses aus einer Oberstadt und einer Unterstadt bestehende reizvolle Städtchen bietet mit dem ”Casa Cavassa“ (16. Jh.) und der Kathedrale (15. Jh.) zwei Höhepunkte der piemontesischen Kunstgeschichte. Die schönen alten Häuser des kleinen Ortes (ca. 16.000 Einwohner) bieten dem Besucher ein typisches Bild einer piemontesischen Stadt. Nach dem Besuch in Saluzzo geht es nochmals ein kleines Stück weiter nordwärts nach Staffarda. Dort befindet sich die ”Abbazia di Staffarda“, ein Zisterzienserkloster, das im 12. Jahrhundert gegründet worden ist. Auch dieses Kloster zählt zu den bedeutendsten Kunst-Monumenten des Piemonts. Am Abend Rückkehr ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

Saluzzo

Am Fuße des Westalpenmassivs mit dem Monte Viso (3841 m) liegt die Stadt Saluzzo. Diese Stadt mit heute 17.000 Einwohnern war vom 13.-16. Jh. Sitz des Markgrafen von Saluzzo und in stetige Auseinandersetzungen mit dem Hause Savoyen verwickelt. Als Saluzzo im Jahre 1588 an die Savoyer überging, wurde die Stadt nicht zerstört, da sie strategisch inzwischen bedeutungslos geworden war. Dieses aus einer Oberstadt und einer Unterstadt bestehende reizvolle Städtchen bietet mit dem ”Casa Cavassa“ (16. Jh.) und der Kathedrale (15. Jh.) zwei Höhepunkte der piemontesischen Kunstgeschichte. So findet man heute eine gut erhaltene Stadt des späten Mittelalters vor. Religiöses Zentrum ist die Kathedrale, eine spätgotische Konstruktion (1491 - 1501) mit einem sehr schönen Portal. Im Innenraum findet man ein Triptychon des sogenannten "Meisters von 1511". Die Markgrafschaft von Saluzzo war aufgrund ihrer Lage an der französischen Grenze und der Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Spanien auch künstlerisch stark an Frankreich ausgerichtet. Ein Beispiel dafür ist die Kirche S. Giovanni, ein gotischer Bau aus dem 14. Jh., der im 15./16. Jh. erneuert wurde. In der Nähe der Stadt, ca. 40 Km westlich am Mon Viso, befindet sich die Quelle des Po, der mit 652 Km Länge der längste Fluss Italiens ist. An diesem Tag bleibt der ganze Nachmittag zur freien Verfügung. Kaufen Sie noch einige Souvenirs für die Freunde zu Hause oder trinken Sie noch ein Gläschen Wein.

 

Asti und das Monferrato

Anreise nach Asti. Dort erfolgt eine Stadtbesichtigung der Heimatstadt des ”singenden Rechtsanwalts“, des großartigen Chansoniers Paolo Conte. Im historischen Zentrum von Asti erwarten Sie eine Vielzahl mittelalterlicher Bauten, weite Plätze und zahlreiche Kirchen, insbesondere die prunkvolle Kathedrale ist sehenswert. Sie gilt als das großartigste Beispiel gotischer Baukunst im Piemont. Auf dem langen Corso Vittorio Alfieri, von imposanten Palazzi gesäumt, kann man herrlich bummeln und die Cafés laden zum Verweilen ein. Die Stadt war im Mittelalter eine der mächtigsten Städte Oberitaliens und nur interne Familienfehden verhinderten, dass die Vorherrschaft über den gesamten Bereich des Piemonts errungen werden konnte. Heute hat Asti fast 80.000 Einwohner und ist Provinzhauptstadt und Bischofssitz. Als wichtiges Landwirtschafts- und Handelszentrum hat die Stadt eine zentrale Funktion und so finden dort eine Reihe wichtiger Märkte statt. Die bedeutendsten sind sicherlich die Weinmesse im September, die Trüffelmesse im Oktober und November und das berühmte ”Palio“ - ein Pferderennen - im September. Nach dem Stadtrundgang sollte keinesfalls ein kleiner Imbiss in einer der zahlreichen kleinen Bars oder in einem kleinen Ristorante fehlen. Dabei unbedingt einen ”Asti Spumante“ probieren, den es sowohl in der Geschmacksrichtung ”süß“ als auch ”trocken“ gibt. Der ”Spumante“ hat die Stadt Asti weithin bekannt gemacht. Nach der Mittagspause führt der Weg wieder zurück in das ”Monferrato“, eine Hügellandschaft, in der großartige Weine gedeihen. Diese sind zwar nicht so bekannt wie die Weine der Langhe, sie stehen diesen aber an Qualität und Reife in nichts nach. stehen. Am späten Nachmittag geht es wieder zurück in Richtung Hotel.

 

Aosta und das Aostatal

Frühstück. Anschließend erfolgt eine geführte Besichtigung der Innenstadt von Aosta. Aosta ist die Hauptstadt der autonomen Region Aosta und hat heute knapp 40.000 Einwohner. Es ist eine sehr schöne und historisch interessante Stadt mit zahlreichen Baudenkmälern, aber auch ein wichtiges Fremdenverkehrs- und Industriezentrum in einem weiten Talkessel am Kreuzungspunkt der Straßen vom Montblanc und vom Großen S. Bernhard. Aosta bietet dem Besucher nicht nur zahlreiche Baudenkmäler aus römischer und mittelalterlicher Zeit, sondern auch einen blühenden kunstgewerblichen Markt, der durch viele Ausstellungen gefördert wird. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist zweifellos der ”Augustusbogen“, der zum Zeitpunkt der Stadtgründung errichtet wurde (25 v. Chr.). Er besteht aus einem einzigen, von korinthischen Säulen flankierten Bogen und ist Augustus Caesar gewidmet. Weitere herausragende Sehenswürdigkeiten sind ”S. Orso“, eine romanische Kirche und das wichtigste Mittelalterliche Baudenkmal der Stadt, die ”Porta Pretoria“ (1. Jh. - Teil der antiken Stadtmauer), das ”Römische Theatwer“ und die Kathedrale, die ebenfalls romanischen Ursprungs ist. Bei schönem Wetter lohnt ein Spaziergang um die Stadtmauern. Der Nachmittag bleibt der Erkundung der Umgebung der Stadt vorbehalten. Es empfiehlt sich auf dem Weg in Richtung Courmayeur am Ausgang des Cogne-Tales die kleine römische Brücke und die beiden Burgen Sarre und St. Pierre zu beachten (Besichtigung leider z. Z. nicht möglich). Weiter führt der Weg in die Bergwelt hinein in Richtung Courmayeur. Courmayeur ist einer der bekanntesten Wintersportorte Italiens und befindet sich in einer herrlichen Lage in einem Kessel zwischen hohen Bergen. Nur wenige Kilometer weiter thront das mächtige Mont-Blanc-Massiv, wo man mit der höchsten Seilbahn der Welt nach Chamonix (Frankreich) hinüber gleiten kann. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

Ortasee

Nach dem Frühstück führt der Weg in Richtung Norden zum Ortasee, der nur wenige km westlich vom Lago Maggiore gelegen ist. Dieser See ist wesentlich kleiner als der Lago Maggiore und bietet dem Besucher ein eher beschauliches Bild. Namensgeber ist der kleine Ort Orta mit seiner malerischen Altstadt und dem schönen Rathaus. In Orta scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Über die mit Kopfstein gepflasterten kleinen Gassen (in denen ab und zu dann aber doch ein Auto fährt), vorbei an kleinen Läden und Cafes gelangt man zur Piazza Motta, die einen herrlichen Blick auf die Insel ermöglicht. Besonders lohnend ist jedoch eine Bootsfahrt (mit kleinen Wasser-Taxis) auf die ”Isola di S. Giulio“. Der Legende nach war diese Insel im Altertum von Schlangen und Ungeheuern bewohnt. Der Hl. Julius, der dieses Gebiet im 4. Jh. christianisierte, legte seinen Mantel auf das Wasser und konnte so auf die Insel gelangen. Dann vertrieb er die Ungeheuer und gründete eine Kirche. In der Basilika auf der kleinen Insel kann man diese Szene im Inneren sehen. Diese Basilika stammt aus dem 12. Jh. und bietet dem Betrachter Kunstgeschichte aus vier Jahrhunderten. Von der Romanik bis zum Barock ist dort alles vereint.

 

Lago Maggiore

Frühstück. Nun geht es durch den Gotthard-Tunnel in das reizvolle Tessin. Bei Bellinzona verlassen Sie die Autobahn und fahren entlang des Westufers des Lago Maggiore. Der Lago Maggiore ist einer der großen Oberitalienischen Seen und liegt zum größten Teil auf italienischem Staatsgebiet. Von Norden nach Süden ist er über 65 km lang und seine größte Breite beträgt 4,5 km. Aus den Alpen fließt eine Vielzahl von Flüssen in den Lago Maggiore, die wichtigsten sind der Ticino, der aus der Schweiz kommt und der Toce. Einziger Abfluß ist der Ticino, der in seinem weiteren Verlauf in den Po mündet. Der Lago Maggiore ist aufgrund seines milden Klimas und der zahlreichen attraktiven Orte ein vielbesuchtes Ferienziel. Die wichtigsten Städte sind Arona, Belgirate, Stresa, Baveno, Verbania, Cannero Riviera und Cannobio – alle auf der bekannteren westlichen Seite des Sees gelegen. Vorbei an Verbania erreichen Sie gegen Mittag Stresa. Dort besteht die Gelegenheit zum Besuch der malerischen Borromäischen Inseln.

 

Ivrea

Frühstück. Fahrt von Aosta nach Ivrea. Ivrea ist bekannt als ”antike Hauptstadt des italischen Reiches“. Von den Römern Eporedia genannt, wurde Ivrea um das Jahr 1000 durch den König Arduino berühmt, als es zur Hauptstadt des italischen Reiches wurde. Im Mittelalter wurde Ivrea dank seiner strategischen Lage eine blühende Stadt und wirtschaftlicher Schwerpunkt des Canavese und stand damals auf einer Stufe mit Turin und Pavia. Im 11. Jahrhundert entstand eine großartige benediktinische Abtei, von der leider nur der Glockenturm der Kirche Santo Stefano erhalten blieb. Noch unversehrt ist hingegen der vom Bischof Warmondo gewünschte Dom. Während der romanischen Zeit erbaut, erfuhr er Veränderungen in barockem und neoklassizistischem Stil. Im Konvent von San Bernardino – heute eingeschlossen im Fabrikkomplex Olivetti, befindet sich eine der wichtigsten Freskenreihen Norditaliens aus dem 15. Jahrhundert. Ivrea ist heute ein bedeutender Industriestandort (”Olivetti“) mit knapp 30.000 Einwohnern. Nach der Besichtigung von Ivrea Weiterfahrt nach Turin.

 

Novara

Novara ist auch eine der piemontesischen Provinzhauptstädte, allerdings mit ca. 100.000 Einwohnern auch eine relativ große und lebendige Stadt. Im Mittelalter war Novara Freistadt und dann lange Zeite mit den Visconti aus Mailand verbündet. Heute ist Novara ein blühendes Agrar,- Handels- und Industriezentrum und gleichzeitig auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Wichtigste Sehenswürdigkeiten sind der Dom, ein großartiges , spät-neoklassisches Gebäude von A. Antonelli (1869) sowie S. Gaudenzio, eine Basilika mit großartigen Ausmaßen. Besonders die spitze Kuppel von A. Antonelli (1888) mit ihren 120 m Höhe prägt das Stadtbild der Stadt Novara. Natürlich verbleibt auch in Novara genügend Zeit für ein Mittagessen und einen kleinen Bummel durch das historische Zentrum.

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