Textbausteine für Ihre Marken-Reise

Pesaro & Fano

Pesaro zählt heute fast 100.000 Einwohner und ist ein wichtiger Badeort an der Adria. Die Stadt war zur Römerzeit bereits bedeutend und erlebte ihre Blüte in der Renaissance. Berühmt ist Pesaro für seine Majolikaarbeiten. Der bekannteste Sohn der Stadt ist der im Jahre 1792 geborenen Komponist Gioacchino Rossini.

Während der Stadtbesichtigung erlebt man das rege Treiben der Bevölkerung auf der Piazza del Popolo. An der Nordwestseite befindet sich der Palazzo Ducale aus dem 15./16. Jh. An der Längsseite des Platzes erhebt sich der schlichtere Palazzo della Pagggeria mit einem schönen Cafe im Untergeschoß. Während des Rundgangs durch die Stadt werden dann eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten wie etwa der Dom oder die moderne Skulptur in Form einer Kugel im Strandbereich besichtigt.

Nach der Mittagspause geht es entlang der Küste in Richtung Süden nach Fano. Fano war zu Zeiten des Kaiser Augustus eine wichtige römische Siedlung und ein bedeutender Hafen. Davon zeugt heute noch der Augustus-Bogen aus dem Jahr 2 n. Chr. Darüber hinaus sind die Grabanlagen der Familie Malatesta, die dort in der Renaissance herrschte, sehenswert. Man findet diese in der Chiesa di San Francesco. Einen Besuch wert sind sicherlich auch die Kirche San Michele, die Kathedrale sowie die Kirche Santa Maria Nuova. Mit seinen niedrigen Häusern und den kleinen Gassen wirkt Fano eher ruhig und beschaulich. Den Einwohnern von Fano sagt man nach, dass diese besonders musikbegeistert seien. Und so finden dort alljährlich Jazzfestivals und Theater- und Musikfeste statt.

 

Ancona & Loreto & Recanati & Macerata

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt in Richtung Süden. Erstes Ziel des Tages ist die Küstenstadt Ancona. Ancona ist ein bedeutender Fährhafen und ein wichtiges Handelszentrum mit über 100.000 Einwohnern. Die Stadt ist eine griechische Gründung und blühte insbesondere in der römischen Kaiserzeit auf. Im Mittelalter war Ancona eine Seerepublik. Das wichtigste Baudenkmal aus der Antike ist der Trajansbogen, der zu Ehren von Kaiser Trajan im Jahr 115 n. Chr. errichtet wurde und vollständig erhalten ist. Weitere wichtige Bauwerke sind die Kirchen S. Ciriaco aus dem 11.-13. Jh. und das Nationalmuseum der Marken.

Nach dem Besichtigungsaufenthalt in Ancona führt der Weg weiter nach Loreto. Loreto ist eines der wichtigsten Wallfahrtsziele Italiens und berühmt für sein ”Santuario della Santa Casa“. Die Stadt liegt weithin sichtbar auf einem Hügel und wird jährlich von über einer Million Pilger besucht. Ziel aller dieser Pilger ist die Basilika mit der Santa Casa, dem heiligen Haus von Nazareth, in dem Maria geboren und Jesus bis zum Alter von 20 Jahren gelebt haben soll. Nach einer Legende ist es auf wundersame Weise von Palästina nach Loreto geflogen.

Nach der Besichtigung in Loreto führt der Weg in das nahegelegen Recanati. Recanati ist neben Loreto ein Pilgerziel, allerdings in diesem Fall kein religiöses Ziel, sondern das Ziel für Verehrer des Dichters Giacomo Leopardi, der in Italien sehr bekannt ist. Die Stadt selbst liegt ebenfalls auf einen Hügel in einer schönen Aussichtsposition. Bedeutend war Recanati nur im Mittelalter als es ein wichtiger Stützpunkt der Guelfen im Kampf mit den Ghibellinen war.

Weiterfahrt nach Macerata. Diese Stadt mit fast 50.000 Einwohnern hat eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt, die Zeugnis davon ablegt, dass Macerata seit dem frühen 15. Jh. Sitz des Apostolischen Legats der Marken war. Macerata ist heute Provinzhauptstadt und ein wichtiges Handels- und Dienstleistungszentrum mit einer Universität, deren Wurzeln bis 1540 zurück reichen. Ganz in der Nähe des Stadtkerns trifft man auf ein ungewöhnliches Bauwerk: der Sferisterio. Dies ist eine Mischung aus Sportarena und Theater und wurde im 19 Jh. von den Bürgern der Stadt errichtet. Die Anlage faßt knapp 7.000 Zuschauer und ist Veranstaltungsort von Opern und Konzerten.

 

Urbino & Gradara

Frühstück. Von Pesaro führt der Weg in das Landesinnere nach Urbino. Dieses malerische Städtchen auf zwei Hügeln war in der Renaissance ein bedeutendes Kunstzentrum und ist die Heimatstadt von zwei weltberühmten Künstlern: Bramante und Raffael. Die Stadt besticht durch das geschlossen historische Ortsbild und auch im Inneren wird dieser Eindruck vermittelt. Kleine lebendige Stadtplätze mit verwinkelten Gassen sind umgeben von eindrucksvollen Palästen. Hauptsehenswürdigkeit ist sicherlich der Palazzo Ducale mit seiner umfangreichen Gemäldesammlung in der ”Galleria Nazionale delle Marche“. Dort finden sich Werke von Piero della Francesca, Raffael und Paolo Uccello. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Dom aus dem 15. Jh sowie das Geburtshaus von Raffael, in dem der Maler 1483 das Licht der Welt erblickte.

Nach dem Aufenthalt in Urbino geht es weiter nach Gradara. Gradara ist eine historische Festung im hügeligen Hinterland der Adria und ein ideales Beispiel für eine mittelalterliche Castello mit einer wuchtigen Burganlage, hohen Mauern, Zinnen, Toren, Wachtürmen und Wehrgängen. Es gab dort im 12. Jh. eine erste Burg, die von der berühmten Familie Malatesta erbaut worden war. Später wurde diese Festung von der Familie der Sforza erweitert, in dem auch Wohneinheiten hinzugefügt wurden. Mitte des 16. Jh. war es dann die Familie der Rovere, die nochmals Veränderungen vornehmen ließ. Die Anlage ist sehr sorgfältig restauriert worden und bietet dem Besucher das malerische Bild einer kleinen mittelalterlichen Stadt. Von Gradara sind es nur wenige Km bis nach Cattolica. Dort befindet man sich schon in der Nachbarregion Emilia-Romagna.

 

Die Adria-Küste und San Marino

Frühstück. Zunächst erfolgt ein kurzer Besuch in Rimini. Diese Stadt ist vor allem als Badeort bekannt, mit seinen 130000 Einwohnern ist es der größte Badeort an der Adria. Rimini bietet jedoch nicht nur kilometerlange Sandstrände, sonder im Stadtinneren auch Überreste aus der antiken und mittelalterlichen Zeit. Erhebliche Bedeutung hatte Rimini, damals Ariminum genannt, schon zur Römerzeit. Kaiser Augustus zu Ehren wurde 27 n. Chr. Der Arco d’Augusto errichtet, ältester der bis heute erhaltenen römischen Triumphbögen. Augustus regte auch den Bau der dann von Tiberius beendeten Tiberiusbrücke an (14 – 21 n. Chr.). Ein wichtiges Bauwerk aus dem 15. Jh. ist der Tempio Maatestiano. Es bleibt ein wenig Zeit für einen kurzen Bummel durch die malerischen Gassen, ehe es dann weiter zu einem nächsten Höhepunkt des Tages geht: der Besuch in San Marino. Diese kleine Republik an der Adria liegt an den Hängen des Monte Titano auf einer Höhe von 750 m und bietet ein herrliches Panorama über die umgebende Landschaft. Sehenswert sind der Palazzo Valloni (15. und 17. Jh.) mit Museum und Pinakothek, der Ende des 19. Jh. in neugotischem Stil errichtete Palazzo del Governo und drei mittelalterliche Türme.

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