Textbausteine für Ihre Kampanienreise

Sorrent

Anreise auf die sorrentinische Halbinsel. Diese Landzunge mit ihren vielfältigen Ausflugszielen und ihrer herrlichen Lage hat sich in den letzten Jahren zu einem besonders beliebten Reiseziel entwickelt. Die Einheit von Landschaft, Kunst, Geschichte und Gegenwart sind das bestimmende Erlebnis dieser Reise. Die Konzentration auf Sorrent als Standort zahlt sich besonders aus: Die Anreisewege sind kurz, die Hotels haben Tradition, und Sie können alles in Ruhe genießen. Sorrent ist einer der berühmtesten und elegantesten Ferienorte Italiens. Die Stadt liegt inmitten von Gärten und Südfruchtplantagen auf einer Tuffsteinterrasse ca. 50 m über dem Meer. Daher gibt es in Sorrent keinen Sandstrand zum Baden, sondern durch Felsen abgetrennte und durch Treppen zu erreichende Badeanstalten, die meistens zu den oberhalb gelegenen Hotels gehören. Heute hat Sorrent knapp 20.000 Einwohner und ist ein begehrtes Ziel für Reisende aus aller Welt. Das Zentrum wird gebildet durch die Piazza Tasso, benannt nach dem großen ”Sohn der Stadt“, dem Dichter Torquato Tasso (1544-1595). Von der Piazza verläuft als wichtigste Verkehrsachse der Corso Italia in Richtung der Spitze der Halbinsel. Nach wenigen Metern steht man vor dem Dom, ein Bauwerk aus dem 15./16. Jh. mit seinem eigenartigen Glockenturm. Unterhalb vom Stadtkern liegen die beiden Häfen ”Marina Piccola“ und ”Marina Grande“, wobei der Fährverkehr nach Capri, Ischia und Neapel vom ”kleinen“ Hafen aus geht. ”Marina Grande“ ist jedoch eine kleine malerische Bucht, wo Fischerboote liegen.

 

Pompeji

Spricht man von Pompeji, so meint man zunächst einmal die Ausgrabungen (”Scavi“) der Überreste der antiken römischen Stadt, die 79 n.Ch. bei einem Ausbruch des Vesuvs verschüttet wurde und so konserviert in einmaliger Weise erhalten blieb. Als archäologische Stätte ist Pompeji sicherlich eine der bedeutendsten auf der ganzen Welt und vermittelt dem Besucher einen lebhaften Eindruck in das Leben und Treiben einer antiken römischen Stadt. Erst in den vergangenen Jahrhunderten hat man begonnen, die antike Stadt, die unter Lavaschlamm und Asche begraben lag, freizulegen. Noch ist längst nicht alles freigelegt, aber schon jetzt gibt es eine Fülle von Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Die Besichtigung der Ausgrabungen sollte unter sachkundiger Führung erfolgen, denn nur so entdecken Sie die Geheimnisse dieser Stadt wirklich. Die wichtigsten Bauwerke sind die zahlreichen Tempel (Tempel des Apoll, Zeus-Tempel, Isis-Tempel), Plätze (Forum) und Kulturbauten (Großes Theater, Kleines Theater, Amphitheater) sowie die prächtigen Privathäuser mit ihren beeindruckenden Malereien und Mosaiken (Haus des Menander, Haus des Loreius Tiburtinus, Haus der Vettier, Haus des Fauns, Villa des Diomedes, Villa der Mysterien). Ergänzt werden diese Bauwerke durch die Überreste von antiken Thermalanlagen (Stabianer Thermen) und den Resten der antiken Basilika. Man bewegt sich in einem Freilichtmuseum der besonderen Art und spürt den Geist der Antike in jedem Bauwerk.

 

Herkulaneum (Ercolano)

Neben Pompei ist Herkulaneum die 2. Stadt am Golf von Neapel, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. verschüttet wurde und nun – nach intensiven Ausgrabungen – dem Besucher zur Besichtigung offen steht. Es ist eines der bedeutendsten archäologischen Zentren Italiens. Anders als Pompei, das von der Asche zugeschüttet wurde, wurde Herkulaneum von einer gewaltigen 12 m hohen Schlammschicht begraben. Auch in Herkulaneum begann man erst im 18. Jh. mit den Ausgrabungen. Doch diese fanden nur stellenweise statt. Ab 11927 wurde begonnen, die Stadt systematisch freizulegen. Für eine Besichtigung sollte man 2 – 3 Stunden einplanen. Wichtigste Bauwerke sind das ”Casa dell’Atriaa Mosaico“, das ”Casa del Tramezzo di Legno“, das "Casa del Bicentenario“ und die ”Thermen“.

 

Vesuv

Von der Autobahnausfahrt Herkulaneum oder Torre del Greco gibt es eine Verbindung zur ”Strada del Vesuvio“, die entlang der Hänge des Vulkans nach Oben führt. In der Antike bestand der aus einem einzigen Kegel, dem Monte Somma. Im Laufe seiner Geschichte ist er oftmals ausgebrochen. Eine der größten und folgenschwersten Eruptionen geschah im Jahr 79 n. Chr., als die unterhalb liegenden Städte Pompeji, Herkulaneum und Stabil fast völlig verschüttet wurden. Auch in der Folgezeit gab es immer wieder Ausbrüche, zuletzt im März 1944, damals wurde der Endkegel in seiner heutigen Form geschaffen. Der Vulkan ist heute 1.281 m hoch. Diesen Gipfel kann man nur zu Fuß erreichen (Aufgang zum Gipfel nur mit kostenpflichtigen Berg-Führern). Doch zunächst fährt man mit dem Reisebus über die oben erwähnte ”Strada del Vesuvio“ bis zur Bergstation, wo der Bus stehen bleiben muss. Ab dort geht es zu Fuß weiter. Ein Ausflug auf diesen Berg ist ein unvergleichliches Natur-Erlebnis und ein und bietet dem Besucher ein grandioses Panorama. Bis Ischia und Capri kann man bei schönem Wetter blicken.

 

Amalfitanische Küste

Zunächst geht die Fahrt über die Höhenzüge der Halbinsel Sorrent. Es eröffnet sich Ihnen ein einmaliger Blick auf die kühne und steile Felsenküste des Golfes von Salerno. Auf der "schönsten Küstenstraße der Welt“, der ”Amalfitana" geht es vorbei an kleinen Fischerdörfchen und ehemaligen Piratennestern wie Positano. Die Küste fällt steil nach unten ab und man fährt auf einer Panoramastraße hoch oben über dem Meer. Der Bereich der Amalfitanischen Küste erstreckt sich zwischen Positano im Westen und Vietri sul Mare im Osten. Man kann die so genannte ”grüne Grotte“ besichtigen (gegen Aufpreis) und in Amalfi - einst Hauptsitz der Sarazenen an dieser Küste, und von hier aus machten Sie die Meere unsicher – eine Mittagspause einlegen. Weitere interessante und malerisch gelegene Orte sind Maiori und Minori. Am späten Nachmittag erfolgt die Rückkehr in den Raum Sorrent.

 

Neapel

Neapel ist der Mittelpunkt des italienischen Südens und einer der wichtigsten Häfen des Mittelmeeres. Die Stadt erstreckt sich an einem der berühmtesten Golfe der Welt und wird im Osten von der kegelförmigen Erhebung des Vesuvs überragt. Die große Anziehungskraft dieser Stadt beruht auf ihrem, durch die geographische Lage geförderten, abwechslungsreichem Stadtbild, dem Reichtum an Baudenkmälern und Kunstschätzen, den landschaftlichen Reizen und den archäologischen Ausgrabungen ersten Ranges, in Neapel selbst und in der Umgebung der Stadt. Neapel ist eine griechische Gründung aus dem 7. Jh. v. Chr. und blieb auch in römischer Zeit sehr stark durch die griechische Tradition bestimmt. Bei einer Rundfahrt durch die Stadt erleben Sie die Geschichte von fast 3 Jahrtausenden mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie z. B. das ”Castel Nuovo“, den ”Dom“, die Kirche ”S. Lorenzo Maggiore“. Empfehlenswert (jedoch zeitintensiv – mindestens 3 Stunden!) ist ein Besuch im berühmten ”Museo Archeologico Nazionale“. Das Museum gehört zu den wichtigsten dieser Art in der Welt und bietet mit seinen Skulpturen-, Malerei-, Mosaik- und Kunstgewerbesammlungen einen ausgezeichneten Überblick über die antike griechisch-römische Kultur. Zu sehen sind dort auch die Funde aus Herkulaneum und Pompeji.

 

Capri

Mit der Fahrt von Sorrent oder Napoli zum Hafen von Capri beginnt einer der absoluten Höhepunkte einer Reise in den Golf von Neapel. Das Ziel ist Capri, die vielbesungene und geliebte Insel vor der Spitze der Halbinsel Sorrent. Capri gilt unter Kennern als eine der schönsten Inseln im Mittelmeerraum. Das Boot bringt Sie in einer guten Stunde zum Hafen Marina Grande. Von dort geht es nach Capri und in Kleinbussen über eine in den Felsen gearbeitete Straße nach Anacapri, dem hochgelegenen Ort der Insel. Besichtigung der Villa Munthe mit ihrem Garten, von dem man einen wundervollen Ausblick über die Insel genießen kann. Rückfahrt nach Capri. Nachmittags Bummel über die Piazzetta und durch die malerischen Gässchen zum Garten des Augustus und dem Aussichtspunkt, von dem man die berühmten Felsen ”Faraglioni“, Wahrzeichen der Insel, sehen kann. Nutzen Sie die restliche Zeit zu einem Bummel über die Geschäftssträßchen der Insel. Rückkehr zum Hafen und Bootsfahrt nach Sorrent.

 

Ischia

Ischia ist mit ca. 46 qkm Fläche bei 10 km Länge und 7 km Breite die größte Insel im Golf von Neapel und eine der viel besuchten Inseln im Mittelmeerraum. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und wird vom Gipfel des Monte Epomeo (788 m) überragt. Eine Rundfahrt auf der Insel führt auf einer Strecke von ca. 30 km an verschiedenen sehr interessanten kleinen Orten vorbei. Neben dem Hauptort Ischia Porto sind dies Casamicciola, Lacco Ameno, Forio, S. Angelo und Barano d’Ischia. Der Boden ist extrem fruchtbar und gestattet es, die unterschiedlichsten Produkte anzubauen. So findet man auch den berühmten Wein ”Epomeo“, der an den Hängen des gleichnamigen Berges angebaut wird. Auch der Fischfang spielt für die Insel noch eine große Rolle. Aufgrund des vulkanischen Ursprungs finden sich auf der Insel zahlreiche Thermalquellen. Der Fremdenverkehr hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Das milde Klima, die schöne Landschaft, die Thermalquellen und die Badestrände ziehen alljährlich immer wieder zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland auf die Insel.

 

Paestum

Paestum ist heute ein kleiner Ort mit ca. 3.000 Einwohnern und dennoch eines der beeindruckendsten archäologischen Zentren Italiens. Paestum liegt in der licht durchfluteten Landschaft der fruchtbaren Sele-Ebene. Die nahe Küste mit weiten Pinienwäldern und Sandstränden ist heute ein beliebtes Badegebiet. Weitaus bedeutender ist Paestum jedoch wegen seiner antiken Bauten, die zwischen dem 6. und dem 4. Jh. v. Chr. erbaut wurden. Die Basilika aus dem 6. Jh. v. Chr. ist der älteste Tempel von Paestum. Das schönste und best erhaltendste Bauwerke ist jedoch der ”Tempel des Neptun“ aus dem Jahr 450 v. Chr. Er gilt als einer der großartigsten und schönsten dorischen Tempel der gesamten griechischen Welt. Der warme goldfarbene Ton der Säulen betont die harmonischen Proportionen dieses außergewöhnlichen Baudenkmals. Neben diesen Bauwerken ist es das ”Griechische Theater“ aus dem 3. Jh. v. Chr., das eine intensive Besichtigung lohnt. Nach dem Besichtigungsaufenthalt empfiehlt sich ein Besuch in einer Produktionsstätte des berühmten ”Mozzarella-Käse“, der in der nahen Umgebung produziert wird.

 

Campi Flegrei (wörtlich ”Brennende Felder“)

Eine sehr eigenwillige, aber durchaus eindrucksvolle Landschaft nördlich von Neapel. Dort bewegt man sich in einer Anhäufung von Vulkankegeln, Eruptionsfeldern, Kraterseen und Buchten. Der einst intensive Vulkanismus ist heute nur noch an wenigen Stellen zu beobachten. In antiker Zeit war der Küstenstreifen dieser Gegend dicht besiedelt, das brodelnde und dampfende Hinterland war ein Ort der Mythenbildung. Städtisches Zentrum der Campi Flegrei ist seit der Antike Pozzuoli (heute ca. 70.000 Einwohner). Von den Griechen gegründet (528 v. Chr.), wurde die Stadt im 2. Jh. v. Chr. von den Römern erobert, die ihr den Namen Puteoli, die ”Stinkende“ gaben, wegen der an vielen Stellen austretenden Schwefelgase. Trotz des Gestanks wurde Puteoli die wichtigste Stadt am Golf, den der Hafen war der Hauptumschlagplatz für den Orienthandel. Ein Zeugnis dieser ruhmreichen Zeit ist das Flavische Amphitheater aus dem 1. Jh. n. Chr., das das drittgrößte Amphitheater Italiens war. Sehenswert auch der Dom, der im 11. Jh. in die Ruine eines römischen Tempels hineingebaut und dann im 17. Jh. barockisiert wurde. Die Altstadthäuser Pozzuolis schmiegen sich eng verschachtelt an die Hänge eines Tuffhügels; davor liegt der Fischer- und Fährhafen. Dahinter weitet sich Pozzuoli zu einem wenig attraktiven Industrievorort von Neapel aus. Gleich oberhalb Pozzuolis liegt die Solfatara, ein großer Krater im spätvulkanischen Stadium. Sie bietet Gelegenheit zu einem interessanten Naturkundestudium. Dort sind alle Anzeichen eines allmählich erlöschenden Vulkanismus zu beobachten: Fumarolen, d. h. Dampfausstoßungen von 160 °C, heiße Schlammfontänen, Schwefelgase und deren Kristallisationen, Mineralquellen.

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