Textbausteine für Ihre Emilia-Romagna-Reise

Bologna

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt in Richtung der Regionalhauptstadt der Emilia-Romagna: Bologna. Wie Parma an der Via Emilia gelegen, hatte es eine erste Blüte unter der Herrschaft der Römer. Später war Bologna eine freie Stadt mit großem Einflussbereich und gelangte im 13. Jahrhundert mit der Gefangennahme des Stauferkönigs Enzio auf den Höhepunkt der Macht im Mittelalter. Nach internen Streitigkeiten gelangte die Stadt dann unter den Einflussbereich des Papstes und gehörte zum Kirchenstaat. Heute hat die Stadt fast 500.000 Einwohner und bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Norden Italiens. Das heutige monumentale Stadtbild wird bestimmt durch lange Laubengänge, mittelalterliche Türme, prächtige Paläste aus dem 16. und 17. Jahrhundert und dem warmen Farbton der Häuser. Das Zentrum der Stadt ist die Piazza Maggiore, um die sich die wichtigsten Bauwerke der Stadt gruppieren: Die Basilika S. Petronio, der Palazzo del Podesta und der Palazzo Comunale (Rathaus). Besonders hervorzuheben ist die Basilika S. Petronio, eine der schönsten Schöpfungen der italienischen Gotik und von 1390-1659 errichtet. Bei einem Rundgang durch die Stadt fallen einem sofort die berühmten "Schiefen Türme" auf. Der größere ("Torre degli Asinelli") hat eine Höhe von fast 98m und eine seitliche Neigung von 1,23m, wohingegen der kleinere ("Torre Garisenda") nur 48m hoch ist, jedoch eine seitliche Neigung von 3,22m besitzt. Nach der Stadtführung sollte man die Gelegenheit nutzen und die mittelalterlichen Straßen durchwandern, an deren Seiten sich eine Vielzahl von Geschäften mit prachtvollen Auslagen befinden. Vor allem Lebensmittel wie Schinken und Käse, aber auch Schuhe und Lederwaren werden dort in allen Variationen präsentiert. Nach der Stadtbesichtigung und der individuellen Freizeit erfolgt die Rückfahrt zum Hotel.

 

Modena

Auch Modena war einst Hauptstadt eines Herzogtums, das der Este. Aus dieser glanzvollen Zeit ist eine Vielzahl bedeutender Bauwerke erhalten. Wichtigstes Baudenkmal ist jedoch der Dom, der aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammt. Imposant auch der Palazzo Ducale, in dem im 17. Jahrhundert die Herzöge von Este residierten. Heute ist dort der Sitz der Militärakademie. Auch Modena wird im Rahmen einer Stadtbesichtigung genauer unter die Lupe genommen und auch dort verbleibt den Gästen noch ein wenig Zeit für eigene Unternehmungen. Anschließend Rückfahrt zum Hotel.

 

Parma

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt nach Parma. Diese Provinzhauptstadt mit fast 200.000 Einwohnern besitzt eine Geschichte, die bis in die Zeit der Römer zurückreicht. Im Laufe der Jahrhunderte folgten drei weitere Blütezeiten der Stadt. In der ersten (11. - 13. Jahrhundert) war Parma eine freie Stadt, in der zweiten (16. Jahrhundert) war Parma die Hauptstadt des Herzogtums der Farnese und die dritte (18. Jahrhundert) begann mit der Thronbesteigung von Philipp von Bourbon-Parma. Im Laufe einer geführten Stadtbesichtigung sehen Sie den Dom und das Baptisterium auf dem Domplatz. Der Dom gehört zu den bedeutendsten romanischen Bauten des 12. Jahrhunderts und besitzt einen hohen Glockenturm. Das Baptisterium zeigt Stilelemente aus der Übergangsphase in die Gotik. Weitere wichtige Bauwerke sind die Renaissancekirche "S. Giovanni Evangelista" mit den Fresken von Coreggio und der Palazzo della Pilotta, der unter der Herrschaft der Farnese 1583-1622 errichtet wurde. Nach der Stadtführung verbleibt noch ein wenig Zeit zur individuellen Verfügung.

 

Ravenna

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt zu einer Besichtigung von Ravenna. Ravenna war im Mittelalter zunächst die Hauptstadt des Weströmischen, dann des Oströmischen Reiches und später des byzantinischen Exarchats und war damit Bindeglied zwischen römischer und byzantinischer Kultur. Diese ruhmreiche Vergangenheit findet sich in einer Vielzahl von Bauwerken, wie etwa San Vitale, das Mausoleum der Galla Placidia, das Grabmal des Theoderich oder der ausserhalb der Stadt gelegenen Kirche San Apollinare in Classe. Auch hier gibt eine halbtägige Stadtführung einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach der Besichtigung verbleibt noch ein wenig Freizeit für eigene Unternehmungen. Am späten Nachmittag erfolgt die Rückfahrt zum Hotel.

 

Ferrara und das Po-Delta

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt zu einer Besichtigung von Ferrara. Ferrara ist eines der wichtigsten Kunstzentren Italiens mit einer in der Renaissance begonnenen strengen Stadtplanung. Eine Vielzahl von mächtigen Bauwerken und bemerkenswerten Museen erwartet dort den Besucher. Herausragend sind mit Sicherheit die mächtige Kathedrale aus dem 12. - 14. Jahrhundert und die mächtige Burg, deren Bau im Jahre 1385 begonnen wurde und die im 16. Jahrhundert fertig gestellt wurde und der Familie Este als Residenz diente. Ferrara ist bekannt für seine Bemühungen auf dem Kunstsektor und seine wertvollen Kunstsammlungen, insbesondere Gemäldesammlung in der Pinacoteca Nazionale. Wie in den anderen oberitalienischen Städten, wird auch in Ferrara im Rahmen einer halbtägigen Stadtführung ein Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt geboten. Selbstverständlich bleibt auch dort genügend Zeit für eigene Unternehmungen, ehe es dann in Richtung Küste geht. Nur wenige Kilometer von Ferrara entfernt befindet sich das Mündungsgebiet des Po. Der Po ist der längste Fluß Italiens und bildet nach 625 Km Flusslauf ein gewaltiges Delta mit einer Vielzahl von Wasserwegen. Auf einem der Seitenarme wird im Rahmen einer ca. 2-stündigen Bootsfahrt durch die Wasserwelt der Flußmündung ein reichhaltiges Fischmenu verabreicht (gegen Mehrpreis). Bei Pasta, Fisch und Wein haben die Gäste die Gelegenheit, sich zu entspannen und die interessante Tierwelt des Gebietes zu beobachten. Am Abend erfolgt die Rückfahrt zum Hotel.

 

Faenza, Brisighella, Imola und Dozza

Frühstück. Die Fahrt führt zunächst nach Faenza, das weithin für seine Keramiken bekannt ist und über ein berühmtes Keramikmuseum verfügt. Im Juni finden in Faenza am 3. und 4. Wochenende die traditionellen Wettkämpfe der Fahnenschwenker statt, ein Spektakel zu dem Tausende von Besuchern anreisen. Weiterfahrt in die nördlichen Ausläufer der Bergwelt des Apennins nach Brisighella. Dieser malerische Marktflecken mit knapp 10.000 Einwohnern befindet sich am Eingang des Lamone-Tals und ist ein bedeutendes Landwirtschaftszentrum für die Umgebung. Nach einem kurzen Aufenthalt in Brisighella geht es weiter nach Imola. Imola ist weithin wegen der dort befindlichen Rennstrecke bekannt. Die Stadt selbst bietet jedoch auch eine interessante Altstadt mit Bauten aus Renaissance und Barock. Den Abschluss des Tages bietet ein Besuch in Dozza unweit von Castel San Pietro Terme. Dort finden sich an den Wänden der historischen Bauten Bilder zeitgenössischer Maler sowie eine Burg aus dem 15./16. Jahrhundert. Im Inneren befindet sich eine weithin bekannte "Enoteca" und dort besteht die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Weine der Region Emilia-Romagna zu verschaffen. Am späten Nachmittag erfolgt die Rückfahrt zum Hotel.

 

Die Adria-Küste und San Marino

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt zu einer ganztägigen Besichtigung der Küstengebiete und des Hinterlandes. Zunächst erfolgt ein kurzer Besuch in Rimini. Diese Stadt ist vor allem als Badeort bekannt, bietet jedoch im Stadtinneren auch Überreste aus der antiken und mittelalterlichen Zeit. Es bleibt ein wenig Zeit für einen kurzen Bummel durch die malerischen Gassen, ehe es dann weiter zu einem nächsten Höhepunkt des Tages geht: der Besuch in San Marino. Diese kleine Republik an der Adria liegt an den Hängen des Monte Titano auf einer Höhe von 750 m und bietet ein herrliches Panorama über die umgebende Landschaft. Am späten Nachmittag führt der Weg wieder in Richtung Bologna/Imola. Unterwegs wird in dem kleinen Weindorf Bertinoro eine Pause eingelegt, um einem Weinproduzenten auf seiner "Fattoria" einen Besuch abzustatten. Zunächst einmal wird den Gästen ein Überblick über den Anbau und die Produktion des Weines geboten und es werden die angewandten Kellereiverfahren erläutert. Nach der Besichtigung bittet der Besitzer in seine Räume und im großen Saal werden die dort produzierten Weine im Rahmen eines typischen und deftigen Abendessens verkostet (gegen Mehrpreis). Dargeboten werden Spezialitäten der Region, die in der Küche des Weingutes produziert bzw. verarbeitet werden. Am Abend Rückfahrt zum Hotel.

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