Textbausteine für Ihre Apulienreise

Barletta, Andria, Castel del Monte und Ruvo

Nach dem Frühstück geht es nach Barletta mit dem romanischen Dom S. Maria Maggiore und der bedeutendsten erhaltenen römischen Kolossalbronze (Kaiser Valentinian, 375 n. Chr.). Von Barletta aus geht es über Andria zu einem der Höhepunkte apulischer Baukunst, zum Castel del Monte - das großartige achteckige Stauferschloss aus dem 13. Jh. Nach Besichtigung des Stauferschlosses erfolgt noch die Besichtigung der im frühen 13. Jh. erbauten Kathedrale von Ruvo di Puglia. Sie zählt zu den schönsten romanischen Kirchen Apuliens. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

Trani, Bitonto und Altamura

Frühstück. Anschließend Fahrt nach Trani, wo eine der eindrucksvollsten romanischen Kathedralen zu finden ist: ”San Nicola Pellegrino“ aus dem 12. Jahrhundert. Diese Kirche wird als ”Die Königin der Kathedralen“ bezeichnet. Unweit davon entfernt befindet sich das Kastell, das Friedrich II. errichten ließ. Nächstes Ziel des Tagesausfluges ist Bitonto. Auch dort erwartet den Besucher ein eindrucksvoller Bau der apulischen Romanik, die Kathedrale San Valentino. Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch in Altamura. Auch dort ist es wiederum eine romanische Kathedrale, die den Betrachter in den Bann zieht. Der Grundstein für diese Kirche wurde 1232 von Friedrich II. gelegt. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

Bari und Castellana Grotte

Nach dem Frühstück geht die Fahrt in Richtung Norden nach Bari, der Hafenstadt und Hauptstadt der Region Apulien. Sie besichtigen die romanische Kathedrale San Nicola aus dem 11. Jh.. Dieser Bau wurde 1087 begonnen, um die Reliquie des Hl. Nikolaus aufzunehmen, die von Seeleuten aus Bari in Kleinasien geraubt worden war. Darüber hinaus lädt die reizvolle Altstadt mit dem von den Staufern errichteten Kastell aus dem 13. Jh. zu einem Bummel ein. Am Nachmittag weiter in Richtung Süden nach Castellana, wo die Möglichkeit besteht, das bedeutendste Tropfsteinhöhlensystem in Europa zu besichtigen. (gegen Aufpreis). Rückfahrt ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

Brindisi, Lecce und Otranto

Nach dem Frühstück geht es zur alten römischen Hafenstadt Brindisi mit interessanten Sakral- und Profanbauten. Diese weltoffene Provinzhauptstadt mit 95.000 Einwohnern bietet mit der Piazza Duomo ein interessantes Zentrum mit Dom und dem barocken Campanile. Weiter führt der Weg nach Lecce, ebenfalls Provinzhauptstadt mit 100.000 Einwohnern und berühmt für seine barocken Kalksteingebäude. Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch in Otranto, Italiens östlichste Stadt mit 5.200 Einwohnern. In der reizvollen kleinen Altstadt mit engen Gassen und weißen Häusern scheint die Zeit stillgestanden zu haben. Wie in vielen apulischen Städten findet sich dort auch eine romanische Kathedrale und ein wuchtiges Kastell, das von den Aragonesen im 15. Jh. errichtet wurde. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

Taranto, Alberobello, Locorotondo und Ostuni

Nach dem Frühstück Besuch und Besichtigung der interessanten Hafenstadt Taranto. Anschließend Weiterfahrt nach Alberobello, Hauptort des "Trulligebietes" mit den ”Trulli“, kleinen, runden, weißgekalkten Steinhäusern aus flachen Feldsteinen. Über Locorotondo geht es weiter über reizende Dörfer nach Ostuni. Die Besichtigung der malerische Altstadt und der spätgotischen Kathedrale bilden den Abschluss des Tages. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

 

 

Gallipoli und Capo Santa Maria di Leuca

Frühstück. Heute steht eine Rundfahrt durch die sehr reizvolle Landschaft Südapuliens auf dem Programm. Erstes Ziel ist die griechische Gründung Gallipoli mit heute 21.000 Einwohnern. Auch dort finden sich eine reizvolle Altstadt, ein wehrhaftes Kastell und eine prächtige Kathedrale. Diese wurde jedoch im Stil des Lecceser Barock errichtet und stammt aus dem 17. Jh. Weiter führt der Weg zum südlichsten Punkt Apuliens nach Santa Maria di Leuca. Dort hat man einen weiten Blick über das Mittelmeer. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

 

Ostuni – Brindisi – Lecce – Otranto

Erstes Ziel des Tages ist die Stadt Ostuni, eine malerisch auf sieben Hügeln gelegene Stadt in orientalischem Weiß. Ostuni hat einen alten Stadtkern mit malerischen Gassen und Treppenaufgängen. Der Dom aus dem 15. Jh. besitzt eine reich verzierte Fassade. Nächste Etappe der Reise ist Brindisi, eine der bedeutendsten Hafenstädte Apuliens. Die Stadt war schon zu Zeiten der Römer wichtig, da dort die berühmte Via Appia endete. Sichtbares Zeichen ist die Colonne Romane, eine 19 m hohe Säule, die das Ende der berühmten Straße anzeigte. Weitere wichtige Bauwerke sind die Kirche San Giovanni al Sepolcro aus dem 11./12. Jh. sowie das von Friedrich II. erbaute Castello Svevo aus dem Jahre 1227. Die Stadt Lecce ist das nächste Ziel der Tagesrundfahrt. Wegen seiner barocken Bauten wird die Stadt auch das ”Florenz des Barock“ genannt. Unter den Normannen war Lecce eine bedeutende Stadt. Später herrschten dort die Hohenstaufen und die Anjou. Wichtigste Bauwerke sind die Barock-Kirche Santa Croce aus dem 16./17. Jh., Dom und das Seminario aus dem 17. Jh. sowie die Kirche Ss. Nicolo e Cataldo, ein Bau aus dem 12. Jh., der später im Barockstil umgebaut wurde. Ganz am Ende des italienischen Absatzes findet sich die Stadt Otranto (östlichste Stadt Italiens!) mit ihrer berühmten Kathedrale aus dem 11. Jh. und dem oberhalb gelegenen mächtigen Kastell. Am Abend Erfolgt die Rückfahrt nach Selva di Fasano zum Hotel.

 

Taranto – Metaponto – Matera

An diesem Tage erfolgt der erste Besichtigungsstopp in Taranto, eine Stadt mit fast 250.000 Einwohner und Provinzialhauptstadt. Taranto ist eine wichtige Hafenstadt an der bestgeschützten Stelle des gleichnamigen Golfes am Ionischen Meer. In der Umgebung finden sich moderne Industrieansiedlungen und große Hafenanlagen. Sehenswert ist die auf einer Insel liegende Altstadt mit dem Castello Sant’Angelo als Wahrzeichen. Nur unweit entfernt befindet sich der Dom aus dem 10./11. Jh. mit einer barocken Fassade. In der Neustadt befindet sich das hervorragend ausgestattete Nationalmuseum. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt nach Metaponto, der antiken Stadt aus dem 6. – 4. Jh. v. Chr. Dieser antike Teil liegt 3 km nordwestlich der heutige Stadt Metaponto und dort finden sich zwei herausragende Sehenswürdigkeiten. Zum einen das ”Antiquarium“, ein Museum mit wertvollen archäologischen Funden, zum anderen die ”Tavole Palatine“, die Reste eines großen dorischen Tempels aus dem 6. Jh. v. Chr., der vermutlich Hera geweiht war. Die Basis und 15 Säulen sind noch erhalten. Weiter führt der Weg nach Matera, das bereits in der benachbarten Region Basilicata liegt. Matera ist eine der malerischsten Städte in Süditalien, dies vor allem durch die Altstadt, die an den Hängen einer tiefen Schlucht erbaut wurde und zum teil aus in die Kalkfelsen gehauene Wohnungen (Sassi) besteht. Auf der ”Strada panoramica dei Sassi“ kann man einen Spaziergang am Rand der Schlucht machen und einen Blick auf die Häuser- und Höhlenlabyrinthe werfen. Darüber hinaus sind der Dom aus dem 13. Jh. und das ”Museo Nazionale Ridola“ in einem ehemaligen Kloster besonders sehenswert. Am Abend Rückfahrt nach Selva di Fasano.

 

Manduria – Gallipoli – Capo S. Maria di Leuca

An diesem Tag wird der südliche Teil des Absatzes des italienischen Stiefels besucht. Über Martina Franca, einem Städtchen mit hervorragenden Barockbauten, und Francavilla Fontana führt der Weg nach Manduria. Manduria ist eine Kleinstadt mit den Resten eines dreifachen, aus gewaltigen Steinblöcken zusammengefügten messapischen Mauergürtels und einer in die Felsen gehauenen Nekropole. Anschließend folgt ein Besuch Gallipoli. Diese Stadt liegt reizvoll auf einer kleinen Insel und hat eine wechselvolle Geschichte. Mehrmals wurde die Stadt zerstört. Sehenswert ist das Kastell und die zahlreichen Stadtpaläste sowie der reich ausgeschmückte Dom. Nun befindet man sich fast an der Spitze des Absatzes des italienischen Stiefels und es sind nur noch wenige Kilometer bis zum südlichsten Punkt der Salentiner Halbinsel bei Capo S. Maria di Leuca. Dort erhebt sich an der Kapspitze die Wallfahrtskirche S. Maria di Leuca, ein barocker Bau auf den Resten eines antiken Minerva-Tempels. Zahlreiche Grotten finden sich in den malerischen Felswänden rund um die Bucht von Leuca. Am Abend Rückfahrt nach Selva di Fasano.

 

Bitonto – Bari

Zwei Höhepunkte der Kunst in Apulien stehen an diesem Tag auf dem Programm. Zunächst die reizvolle Stadt Bitonto mit heute gut 50.000 Einwohnern. Bitonto ist ein landwirtschaftliches Zentrum inmitten von Olivenhainen. Der Anbau von Oliven bestimmt in Apulien weite Teile der Landschaft und Apulien ist gleichzeitig einer der größten Produzenten von Olivenöl in Europa. In Bitonto steht eine der schönsten Kathedralen Apuliens. Diese erhebt sich im Zentrum der Stadt neben der barocken Mariensäule. Der geschlossene, aus dunklen Steinen errichtete mächtige Baukörper geht auf das 12. und 13. Jh. zurück. Die dreiteilige Fassade besitzt eine Fensterrose, Zweipassfenster und drei Portale; besonders schön ist das mittlere Löwenportal. Sehenswert im Innenraum die reliefgeschmückte Kanzel, das Taufbecken und die große vierschiffige Krypta. Nach dem Besuch in Bitonto führt der Weg weiter zur Hauptstadt der Region Apulien, nach Bari. Nach Neapel ist Bari das bedeutendste Zentrum Süditaliens mit einem großen Hafen, der die Verbindung zu vielen Mittelmeerstaaten herstellt. Die Stadt war bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Später war diese Stadt immer wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Römer, die Byzantiner und die Normannen. Unter der Herrschaft der Staufer war Bari der Hafen der Kreuzfahrer, die von dort aus in Richtung Orient reisten. Aus dieser Epoche stammt auch ein Großteil der mittelalterlichen Bauten in Bari. Die Stadt teilt sich auf in die Altstadt (Citta Vecchia), die von den Byzantinern gegründet worden war und in der sich die wichtigsten Baudenkmäler befinden und einem modernen Stadtteil (Citta Nuova), der im 19. Jh. als schachbrettartige Anlage mit breiten Straßenzügen entstand. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale aus der ersten Hälfte des 11. Jh., eines der Hauptwerke der apulischen Romanik, und die Kirche S. Nicola, das wohl berühmteste Kirchengebäude der Stadt Bari. S. Nicola ist ebenfalls ein Bau aus dem 11. Jh. und wurde damals über dem Statthalterpalast des byzantinischen Herrschers errichtet. Eine überaus sehenswerte Fassade mit Löwenportal und mit Blendarkaden geschmückte Seitenfassaden verzieren das Gebäude, das auch als eines der typischen Beispiele der apulischen Romanik gilt. Im Inneren findet sich das einzige erhaltene Ciborium Apuliens (um 1150), in der Apsis der Bischofsthron des Elia und in der Krypta das Grab des hl. Nikolaus. Nicht versäumen sollte man einen Besuch im Castello, das eigentlich aus zwei Teilen besteht. Eine byzantinisch-normannische Gründung, die 1233-40 von Friedrich II. erweitert wurde, mit trapezförmigem Grundriß und 2 der 4 originalen Türme und den Bollwerken mit Ecktürmen und Burggraben, die im 16. Jh. angefügt wurden. Neben diesen Höhenpunkten apulischer Baukunst finden sich noch eine Vielzahl weiterer Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Je nach Zeit, die zur Verfügung steht, wird man noch weitere Besichtigungen vornehmen. Am Abend Rückfahrt nach Selva di Fasano.

 

Altamura – Gravina – Castel del Monte – Canosa

An diesem Tag werden morgens die Koffer verladen, da Selva di Fasano als Standort verlassen wird. Zunächst geht es nach Altamura, eine Stadt die bereits in der Antike existierte und dann im 9. Jh. von den Sarazenen zerstört wurde. Auf Geheiß von Friedrich II. wurde die Stadt um 1230 neu gegründet. Wichtigstes Bauwerk ist die Kathedrale aus dem 13. Jh. mit ihrem schönen Portal. Über Gravina di Puglia führt der Weg weiter. Gravina liegt über einer tiefen Schlucht. Sehenswert der Dom aus dem 11. Jh., der im 15. Jh. gotisch erweitert wurde und dann nochmals, nach einem Brand, im Renaissance-Stil erneuert wurde. Anschließend wird das Wahrzeichen Apuliens besucht: das Castel del Monte. Das von 1240-1250 für Friedrich II. erbaute Kastell ist eine der reinsten Schöpfungen der gotischen Architektur der Stauferzeit in Süditalien. Im 18. Jh. wurde es seiner Marmorverkleidungen und skulpturellen Ausstattung beraubt; seit 1880 sind Restaurierungsarbeiten im Gang. Der außergewöhnliche Grundriß besteht aus einem Achteck, an dessen Ecken ebenfalls achteckige Türme angehängt sind. Der aus großen Quadern errichtete Bau ist außen durch einfache und doppelte Bogenfenster und ein der Antike nachempfundenes Portal gegliedert. Von der Dachplattform hat man eine herrliche Aussicht in die umgebende Landschaft. Nach diesem Höhepunkt steht jedoch noch ein weiterer kurzer Besuch auf dem Programm: Canosa di Puglia. Diese Stadt besitzt eine der ältesten Kathedralen Apuliens aus dem 11. Jh.. Im Inneren finden sich eine schöne Kanzel und ein Bischofsthron des Meisters Romualdo (1089). Angebaut das Mausoleum Boemunds (1111 verstorbener Held des 1. Kreuzzuges) mit einer einzigartigen Bronzetür. Am Abend Weiterfahrt nach Foggia.

 

Foggia - Lucera – Troia

Foggia, im Zentrum der Tavoliere gelegen und wichtiger Verkehrsknotenpunkt, ist das erste Ziel des Tages. Einst residierte Friedrich II. in Foggia, allerdings sind von der Residenz aufgrund eines Erdbebens im Jahr 1731 und der Zerstörungen durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg nur wenige Reste erhalten. Nur ein Bogen vom Palast Friedrich II. und ein romanisches Portal der Kathedrale blieben erhalten. Die Kathedrale wurde von Wilhelm d. Guten 1172 errichtet und im 18. Jh. weitgehend erneuert. Nach dem Besuch von Foggia führt der Weg in die nahe Umgebung nach Lucera. Diese schon in römischer Zeit bedeutende Siedlung war der Stützpunkt der Hohenstaufen und Friedrich II. siedelte hier Sarazenen aus Sizilien an. Die Stadt ist heute ein Landwirtschafts- und Handelszentrum auf einem abgeschiedenen Hügel an den westlichen Ausläufern der Tavoliere. Sehenswert der Dom aus der Herrschaftszeit der Anjou (14. Jh.), der bis heute in seinen schönen gotischen Originalformen erhalten geblieben ist. Eine Blick ist sicherlich auch das Castello wert. Diese Burg erhebt sich auf einer Terrasse im Westen der Stadt. Der Kern der Anlage stammt noch von einem Palast, den Friedrich II. 1233 errichten ließ. Karl I. von Anjou gestaltete den Bau zu einer mächtigen Festung um (1269 – 1285) und ließ mächtige Mauern anlegen, die zusätzlich noch durch vier- und fünfeckige Türme verstärkt wurde. Im Anschluss an die Besichtigungen in Lucera wird Troia besucht. Dieses kleine Städtchen auf einem Hügel birgt einen der größten Schätze der apulischen Baukunst: die Kathedrale. Sie ist wohl eine der schönsten und interessantesten Kirchen Apuliens. Sie wurde 1093 über einem byzantinischen Bauwerk errichtet. Die sich um den gesamten Bau ziehende Blendbogengliederung wird abwechselnd durch Rundfenster und Rautenfelder, die an orientalische Dekorationsformen erinnern, geschmückt. Eine prachtvolle Fensterrose und das Portal mit der wertvollen Bronzetür verzieren die Fassade. Im Inneren der Kathedrale findet sich eine Kanzel aus dem Jahr 1196. Am Abend Rückfahrt nach Foggia.

 

Gargano – Vieste – S. Giovanni Rotondo

Heute steht eine Rundfahrt auf der Gargano-Halbinsel auf dem Programm. Der Tag steht unter dem Aspekt der Schönheit der Landschaft und des Besuches weithin berühmter religiöser Stätten. Bei der Rundfahrt um die Halbinsel ist es insbesondere die kleine Stadt Vieste, die den Besucher verzaubert. Dieser Ausflugs- und Badeort mit einem kleinen Fischereihafen liegt am Fuße und auf einem felsigen Vorgebirge zwischen zwei Stränden. Am Gipfel des Vorgebirges erhebt sich das von Friedrich II. errichtete Kastell, das im 16. und 17. Jh. umgestaltet wurde. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf die umgebende Küste des Gargano und das offene Meer. Peschici und Rodi Garganico sind weitere malerische kleine Küstenstädtchen, die zum Verweilen einladen. Der Weg führt weiter S. Giovanni Rotondo, wo die Kirche von Padre Pio zu besichtigen ist und dann hoch zum Monte Sant’Angelo, dem höchstgelegenen Punkt des Gargano. Dort, in 800 m Höhe, befindet sich das Santuario di S. Michele (Wallfahrtskirche zum Hl. Michael), ein Bau, der auf das 5. Jh. zurückgeht. Die Höhlenkirche ist von einem achteckigen Glockenturm (1273) überbaut. Sehenswert sind die Bronzetür aus dem 10./11. Jh., ein Bischofsthron aus dem 12. Jh. und der Freskenschmuck an den Wänden . Nahebei die Tomba di Rotari, wahrscheinlich ein ehemaliges Baptisterium. Auf einer Anhöhe im Westen der Stadt liegen die Ruinen eines Kastell aus der Zeit Friedrich II.. Am Abend Rückfahrt nach Foggia.

 

Manfredonia – Barletta - Trani

Manfredonia am Beginn des Gargano ist an diesem Tag erstes Ziel. Die Stadt wurde 1256 von dem Hohenstaufen Manfred gegründet, der der Stadt seinen Namen gab. im Jahre 1620 wurde die Stadt von den Türken völlig zerstört. Einziges erhaltenes Bauwerk ist das Stauferkastell aus dem 13. Jh. von Manfred errichtet wurde und später von den Anjou vergrößert wurde. Es besteht aus einem quadratischen Hauptturm mit drei runden und einem viereckigen Verteidigungsturm und ist von einer durch Ecktürme und einer Bastei aus dem 15. Jh. verstärkten Mauer umgeben. Heute hat dort das Museo Nazionale del Gargano seinen Sitz. Nahe bei Manfredonia liegt das antike Sipontum, eine römische Siedlung, die später durch Erdbeben und Überschwemmungen verwüstet und dann von den Einwohnern aufgegeben wurde. Erhalten ist die Kathedrale von S. Maria di Siponto aus dem frühen 12. Jh.. Sehenswert die Fassade mit Löwenportal und die säulengestützte Krypta.. Von Siponto aus sind es nur wenige Kilometer an der Küste entlang nach Barletta. An der Küste wird Salz gewonnen und intensiv Zwiebeln angebaut. Barletta ist eine Küstenstadt mit einem wichtigen Fischereihafen und ein Landwirtschaftszentrum, die im 14. und 15. Jh. ihre Blütezeit erlebte. Wichtigste Bauwerke sind die Kirche S. Sepolcro aus dem 13. Jh., in deren unmittelbarer Nachbarschaft sich eine der berühmtesten Statuen Süditaliens steht: der Koloss von Barletta, eine riesige (fast 5 m) Bronzestatue eines Kaisers (wahrscheinlich Kaiser Valentian / 364-75). Die von den Venezianern im 13. Jh. aus Konstantinopel entwendete Statue wurde anlässlich eines Schiffsbruches am Strand von Barletta zurückgelassen. Berühmt ist auch der Dom von Barletta, ein Bau aus dem 12. Jh. und ebenfalls im romanisch-apulischen Stil errichtet. Auch Barletta besitzt die Überreste eines von den Staufern im 13. Jh. erbauten Kastells, das im 16. Jh. erweitert wurde. Von Barletta sind es nur wenige Kilometer bis Trani. Wie so viele andere apulische Städte besitzt auch Trani eine Kathedrale und ein Kastell. Die Kathedrale von Trani gehört zweifellos zu den größten Sehenswürdigkeiten in Apulien. Sie erhebt sich in schöner Lage über dem Meer, beinahe am Ende des Vorgebirges, das im Westen den Hafen schließt. Der Bau wurde im 12. Jh. begonnen und endete um die Mitte des 13. Jh.. Neben einer prächtigen Fassade mit Fensterrose und einer wertvollen Bronzetür ist es der hohe Glockenturm, der aus der Geschlossenheit des Bauwerkes herausragt. Es gibt jedoch noch weitere außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten in Trani, so z. B. die Kirche Ognissanti, die um 1250 im Hof eines Templerhospitals errichtet wurde. Das Kastell wurde 1233-49 von Friedrich II. erbaut und ebenfalls im 15. und 16. Jh. verändert. Später verfiel das Bauwerk. Am Abend Rückfahrt nach Foggia.

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