Sardinien

Geographisch

Sardinien, Italiens zweitgrößte Insel, liegt 185 km vom italienischen Festland entfernt. Sie besteht aus mehreren kleinen Bergmassiven, kurzen Hochplateaus und niedrigen Hügeln. Die Landschaft erscheint trotz der geringen Höhenunterschiede aufgrund der kargen Vegetation eher kahl. Die Küsten sind felsig, zerklüftet, steil abfallend und mit zahlreichen Buchten versehen. Die Wirtschaft der Region stützt sich stark auf die Landwirtschaft.

Historisch

Zunächst von Phöniziern und Karthagern besiedelt, übernahm später Rom die Herrschaft über die Insel. Nach einer wechselvollen mittelalterlichen Geschichte, in der Vandalen, Byzantiner und Araber auf Sardinien zu finden waren, übernahmen die Seerepubliken Pisa und Genua die Herrschaft. Später folgten die Aragonesen und dann das Königreich Spanien, ehe die Savoyer Sardinien gegen Sizilien eintauschten. Die jahrhundertelange Fremdherrschaft hat - ähnlich wie in Süditalien und Sizilien - eine eigenständige wirtschaftliche Entwicklung verhindert.

Sehenswürdigkeiten

Typisch für Sardinien sind die sogenannten "Nuraghen", ehemals befestigte Häuser der einheimischen Bevölkerung, von denen es ca. 7000 auf der Insel gibt. Eine große Attraktion sind die malerischen Buchten und Strände, die in den letzten Jahren zunehmend mehr Reisende nach Sardinien gelockt haben. In den großen Städten spielt die Folklore eine sehr starke Rolle und so finden sich das ganze Jahr über zahlreiche Feste für lokale Heilige.

Küche & Keller

Zwar ist die Inselbevölkerung in letzter Zeit aus den Bergen an die Küste gewandert, die eigentliche sardische Küche ist jedoch die des Hinterlandes und des offenen Herdes: Lamm, junge Ziege, Suppe aus Fava-Bohnen und Gerste, der pikante Pecorino sardo und vor allem das Brot, Carta musica. Es wird behauptet, jedes Dorf auf Sardinien habe sein eigenes Brot. Fisch kommt häufiger auf den Tisch, seit neuerdings die Nahrungsquelle, die im Meer vor der felsigen Küste schon seit Urzeiten bereit lag, intensiver genutzt wird.

Themen

Sardinien eignet sich aufgrund der Attraktivität seiner Strände und Hotelanlagen insbesondere für den Badeaufenthalt. Eine Reise durch Sardinien sollte daher auch immer einige Tage Erholung am Strand beinhalten.

Programme

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Ihr Ansprechpartner: Kirsten Brunetto

Kirsten Brunetto
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