Basilikata

Geographisch

Die Basilikata (früher auch Lukanien genannt) nimmt den Raum zwischen den italienischen Regionen Apulien, Kampanien und Kalabrien ein. Im Süden grenzt sie an das ionische Meer und ein kleines Küstenstück liegt im Westen am Tyrrhenischen Meer. Die Landschaft ist - wie in fast allen süditalienischen Regionen - sehr stark durch das Gebirge geprägt. Nur 8% der Fläche sind ebenes Gebiet. Hauptstadt der Region ist Potenza. Weitere Provinzhauptstadt ist Matera.

Historisch

Ãmhnlich wie Apulien war die Basilikata aufgrund ihrer Lage am Südende des italienischen Festlandes begehrtes Ziel für griechische Siedler, die sich an den Küsten zwischen dem 8. und dem 7. Jahrhundert v. Chr. niederliessen. In römischer Zeit erlangte das Gebiet keine besondere Bedeutung und die folgenden Jahrhunderte brachten für dieses Gebiet fast nur negative Entwicklungen. Die Malaria breitete sich so stark aus, daß die Bevölkerung die meisten Küstenstädte verließ. Unter der Herrschaft der Normannen ergab sich eine Verbesserung der Situation, die jedoch unter den nachfolgenden Herrschern Anjou und den Spaniern, die alle von Neapel aus regierten, wieder schlechter wurde. Nach der Einigung Italiens im Jahre 1860 und erst recht nach dem 2. Weltkrieg wurde mittels Agrarreformen und der beginnenden Industrialisierung eine Stabilisierung ereicht.

Sehenswürdigkeiten

Herausragende Sehenswürdigkeiten sind in der Basilikata nicht viele zu finden. Aus der griechischen Zeit sind die berühmten "Tavole Palatine" zu nennen, Überreste eines Tempels. Wichtige Bauwerke, wie der Dom von Matera, und der Glockenturm des Domes von Melfi, entstanden im Mittelalter. Damals orientierte man sich architektonisch an Baustilen, die in den Nachbarregionen Apulien, Kampanien und Sizilien modern waren.

Küche & Keller

Sicherlich sind Nudeln oder Pasta, wie die Teigwaren in Italien allgemein bezeichnet werden, kein Speise, die es nur in der Basilikata gibt. Dort gehört die Pasta aber durchaus zum täglichen Mahl, da die Pasta nur wenige Zutaten voraussetzt und ein preiswertes Gericht ist. Die Küche der Basilikata ist keineswegs üppig oder sehr reichhaltig. Sicher gibt es auch dort Fleisch, wie z. B. die berühmten Würste ("Luganighe"), den Schwerpunkt bilden jedoch Pasta-Gerichte mit Gemüsen. Die Nudeln ("Fusilli", "Ferretti") werden mit roten oder grünen Pfefferschoten, Auberginen, süßen Zwiebeln und frischen Waldpilzen zubereitet. Die Weine der Region sind eher rustikal, ein besonders empfehlenswerter Tropfen ist der "Aglianico del Vulture", der rund um den Monte Vulture, ein erloschener Vulkan angebaut wird.

Themen

Die vorhandenen antiken Sehenswürdigkeiten machen die Basilikata für den Kunst- und Kulturkenner interessant. Allerdings wird man diese Sehenswürdigkeiten in einem oder zwei Tagen besucht haben. So empfiehlt sich eher ein kurzer Abstecher, wenn man sich in Apulien aufhält. Von Bedeutung ist die Region jedoch für den Natur- und Wanderfreund, denn dort findet sich zahlreiche Naturparks und Reservate, von denen der Parco del Pollino ein wirkliches Juwel darstellt.

Programme

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Kirsten Brunetto
Mail: bru@italweg.de
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