Aostatal

Geographisch

Die Region Aosta-Tal liegt im Nordwesten Italiens direkt an der französischen Grenze und wird von den höchsten Berggipfeln Europas umgeben: Mont Blanc (4.810 m), Cervino (4.478 m), Monte Rosa (4.633 m) und Gran Paradiso (4.061 m). Die mächtigen Berge, die historisch wichtigen Alpenpässe und die herrliche Berglandschaft mit malerischen Bergdörfern machen den Zauber dieser Region aus. Das Aosta-Tal ist eine autonome Region mit Spezialstatus und wird von einem "Consiglio di Valle" (Tal-Rat) regiert. Hauptstadt ist Aosta. Offiziell werden im Aosta-Tal zwei Sprachen gesprochen (italienisch und Französisch).

Historisch

Aufgrund der strategisch wichtigen Lage an einem bedeutenden Alpenübergang wurde das Aosta-Tal schon früh besiedelt. Die Römer errichteten dort schon im 1. Jh. v. Chr. ein Militärlager, daß sie zu Ehren des Kaiser Augustus "Augusta Praetoria" nannten. Heute heißt diese Stadt Aosta und man kann noch Überreste aus der römischen Zeit bewundern: den Augustusbogen, die Porta Praetoria, das Theater und das Amphitheater. Im Mittelalter war das Tal ständig in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, da über die Alpenpässe stetig neue Stämme nach Italien eindrangen. Erst mit den Savoyern beruhigte sich die Situation ein wenig. Das Aosta-Tal wurde in das Herschaftsgebiet der Savoyer integriert und teilte von da an das Schicksal der benachbarten Region Piemont.

Sehenswürdigkeiten

Wegen der Fülle der Naturschönheiten ist vor allem die Bergwelt des Aosta-Tales sehenswert. Sowohl im Winter, als auch im Sommer bietet sich dort ein reichhaltiges Angebot an Attraktionen. Zentren des Fremdenverkehrs sind Courmayeur an den Hängen des Montblanc, Breuil oder Cervinia unterhalb des Cervino. Diese Bergwelt macht das Aosta-Tal für Wintersportler wie Wanderer gleichermassen interessant. Darüberhinaus sind die römischen Überreste in Aosta (siehe oben) eine Reise wert.

Küche & Keller

Wie im politischen Bereich (Sonderstatus), so hat sich das Aosta-Tal auch im Bereich der Küche einen Sonderstellung beibehalten. Grundlage der Speisen ist das Gebirge mit seinem reichhaltigen Angebot an typischen Produkten: Dazu gehört die "Seupa", eine Fleischsuppe mit altbackenem Brot, Wirsing und dem vorzüglichen "Fontina"-Käse. Den Maisbrei "Polenta" isst man dort mit Milch, Butter und Käse. Fleisch wird oft zu Wurst verarbeitet, der Blutwurst "Boudin" etwa oder der "Movetta" aus der Keule von Ziege oder Gemse. Weitere Spezialitäten sind die "Salmi", Ragouts aus Bergtieren mit brauner Sauce. Die Krönung eines Mahles aus dem Aosta-Tal jedoch ist die "Torta di Nocciole", ein köstlicher Haselnusskuchen. Die Weine der Region ragen zwar nicht an ihre Brüder in der Nachbarregion Piemont heran, sind jedoch auch von guter Qualität. Herauszuheben sind der "Chambave Moscato", der "Donnaz" und der "Enfer d'Anvier".

Themen

Im Aosta-Tal ist es die Landschaft, die im Vordergrund steht. Daher ist diese Region vor allem für Wandergruppen bestens geeignet.

Programme

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Ihr Ansprechpartner: Daniela Longo

Daniela Longo
Mail: dl@italweg.de
Tel.: 0221/92434-12

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